Verkehrsteilnehmer in Oberhausen müssen sich ab Montag, 18. Mai 2026, auf zwei neue Baustellen einstellen. Das berichten die Stadt Oberhausen und die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW).
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Die eine Baustelle betrifft die Autobahn A516 in Fahrtrichtung Arnheim. Dort lässt die Autobahn GmbH die Anschlussstelle Oberhausen-Eisenheim (Werthfeldstraße) für Kanalbauarbeiten rund vier Wochen vollsperren. Die Sperrung beginnt am Montag, 18. Mai, um 6 Uhr und soll bis Montag, 15. Juni, 6 Uhr abgeschlossen sein. Eine Umleitung über die A516, ausfahrend bei der Abfahrt Oberhausen-Grafenbusch, wird eingerichtet.
750 Meter Vollsperrung der Vestischen Straße
Auf eine noch längere Sperrung müssen sich Autofahrer auf der Vestischen Straße einstellen. Im Bereich der Hausnummer 275 bis zur Ecke Hügelstraße wechselt die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) ihre Trinkwasserleitung.

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RWW plant nach eigenen Angaben, mit fünf Kolonnen im Einsatz zu sein, um die Arbeiten zügig erledigen zu können. Die Arbeiter beginnen in drei verschiedenen Abschnitten. Im ersten Abschnitt starten zwei Kolonnen von der Hügelstraße in Richtung Westerwaldstraße und umgekehrt. Zwei weitere Kolonnen sind für den zweiten Abschnitt vorgesehen. Der befindet sich zwischen der Westerwaldstraße in Richtung Tonderner Straße und umgekehrt. Eine Kolonne kümmert sich um den Abschnitt Gärtnerstraße bis Vestische Straße 275.
Nur im dritten Abschnitt ist nach Informationen von RWW eine Teilsperrung mit Einbahnregelung vorgesehen. Für Anlieger bleibt eine Zufahrt möglich, Parkmöglichkeiten sind durch die Baustelle allerdings eingeschränkt. Ein Streckenabschnitt von rund 750 Metern muss für sieben Monate vollgesperrt werden. Umleitungen werden über die Stemmer- und Ziegelstraße eingerichtet.
Dauerbaustelle muss bis Ende August 2030 fertig sein
Seit Jahren schiebt sich die Dauerbaustelle an der Vestischen Straße Stück für Stück vor. Erst kürzlich verkündete die Stadt, dass die Baustelle zwei Jahre früher als geplant fertig werden soll. Hintergrund: Um Fördergelder vom Land zu erhalten, muss das Projekt bis Ende August 2030 komplett abgeschlossen sein. Daher sollen die Bauabschnitte künftig enger getaktet oder zeitgleich stattfinden.
Planmäßig soll der Verkehr auf der Vestischen Straße in Osterfeld im April 2030 wieder frei rollen. Die zügigeren Bauarbeiten belasten allerdings das städtische Portemonnaie.




