Seit vielen Jahrzehnten ist die WAZ-Lokalredaktion in Oberhausen für die Leserinnen und Leser im Einsatz, um über alles Wichtige, alles Auffällige, alles Wissenswerte aus dem Stadtgebiet zu berichten. Jahrzehnte ist das aktuelle Team noch nicht dabei, wir setzen aber die engagierte Arbeit der journalistischen Vorvor- und Vorgänger intensiv und leidenschaftlich fort – mit modernen Methoden.

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Unsere recherchierten Inhalte veröffentlichen wir auf vielen Kanälen, damit wir je nach individuellen Wünschen der Leserinnen und Leser möglichst viele erreichen: per Tageszeitung, per E-Paper, über unseren Newsletter, über die Webseite https://www.waz.de/lokales/oberhausen/, über die Facebook-Seite WAZ Oberhausen und über Instagram WAZ Oberhausen.

Wir recherchieren und schreiben nicht nur Artikel, sondern fertigen mithilfe unserer Foto-/Video-Kolleginnen und -Kollegen des „Funke Foto Services“ (FFS), mit Funke-Grafikern und Schnitt-Teams Videos, Reels, Fotostrecken und Foto-Karussells.

Ohne die Zusammenarbeit mit zahlreichen Bereichen der FUNKE Mediengruppe wären die journalistischen Endprodukte in Oberhausen nicht vorstellbar: Freie Journalisten, Themenkoordinatoren, Drucker, Techniker, IT-Fachleute, Verlagskaufleute, Anzeigenberater und unsere Zeitungsboten gehören auch zu unserem Team, ohne dass diese hier alle sichtbar sein können. So erreichen wir täglich immerhin im Schnitt 70.000 Leserinnen, Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer – in einer nachrichtenstarken Großstadt mit 213.000 Einwohnern.

WAZ Lokalredaktion Oberhausen
Anke Kuhnke, Michael Bresgott, Theo Körner, Nadine Gewehr, Peter Szymaniak, Markus Grafenschäfer, Sarah Smeets, Dirk Hein, Ruşen Tayfur, Theresa Bienen und Barbara Hoynacki (von links) beim Gruppenfoto auf dem Friedensplatz vor dem Amtsgericht.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Normalerweise halten sich Journalisten von Lokalredaktionen persönlich zurück: Jede Nachricht, jede Reportage, jedes Interview, jeder Kommentar ist wichtiger als die eigene Person. Heute, am „Tag des Lokaljournalismus“ (#TDL), stellen wir uns aber vor. Viel Spaß beim Lesen.

Peter Szymaniak

Peter Szymaniak, Leiter der Lokalredaktion Oberhausen: „Einer meiner ersten Berichte für die WAZ, geschrieben im Juli 1983 als 18-jähriger Praktikant der Lokalredaktion Herten, handelt von den Auswirkungen der Mehrwertsteuer-Erhöhung von 13 auf 14 Prozent – aus Sicht der Bürger. Bald werden wir womöglich darüber schreiben müssen, wie sich die Anhebung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent vor Ort auswirkt.

WAZ Lokalredaktion Oberhausen
Peter Szymaniak, Leiter der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen. © FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Die Zeiten ändern sich, die lesernahen Themen bleiben. Oberhausen ist eine (nicht nur) für Journalisten höchst attraktive Ruhrgebietsstadt, die mit ihrer quirligen Art viele faszinierende Themen bietet.

Mehrwertsteuer kommt nur schleichend
Erster Artikel von Peter Szymaniak als Sommerferien-Praktikant der WAZ-Lokalredaktion Herten. Es ging in dem Bericht um die Folgen der Mehrwertsteuer-Erhöhung von 13 auf 14 Prozent im Juli 1983 für die Hertener Bürger – nach einer Umfrage unter den örtlichen Geschäftsleuten.© Peter Szymaniak | Peter Szymaniak

Ich bin Journalist geworden, um Menschen in einer höchst komplexen Welt so genau und so verständlich wie möglich zu informieren. Damit jeder Bürger die Chance hat, sich über die wichtigen Geschehnisse ein eigenes Bild zu machen. Meine Lieblingsthemen entspringen den Bereichen Wirtschaft, Sozialpolitik, Kommunales und Verbraucherschutz.“

Nadine Gewehr

Nadine Gewehr, stellvertretende Leiterin: „Ich arbeite als Journalistin für die WAZ in Oberhausen – der Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Für mich ist das mehr als nur ein Job: Es ist ein großes Privileg, über das Leben vor der eigenen Haustür berichten zu dürfen. Ich kenne viele Orte, Geschichten und Menschen schon lange – und entdecke doch jeden Tag neue Perspektiven.

WAZ Oberhausen : Redakteurin Nadine Gewehr
Nadine Gewehr, stellvertretende Leiterin der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Lokaljournalismus bedeutet Nähe. Wir sind dort, wo Entscheidungen getroffen werden, wo Probleme entstehen, aber auch, wo Lösungen wachsen. Wir hören zu, ordnen ein und machen sichtbar, was sonst vielleicht übersehen würde. Gerade in Zeiten von schnellen Schlagzeilen und globalen Krisen schafft lokaler Journalismus Orientierung und Vertrauen.

Mir ist wichtig, Geschichten zu erzählen, die Oberhausen bewegen – ehrlich, verständlich und nah dran. Denn eine lebendige Stadt braucht informierte Menschen. Und genau dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“

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Michael Bresgott

Michael Bresgott, Redakteur: „In den vergangenen Monaten hat sich Oberhausen zur Stadt des schnellen Brückenbaus entwickelt. Das kam überraschend und gibt meiner Arbeit nach 40 lokaljournalistischen Jahren noch einmal einen frischen Impuls. Ein Glück. Frühmorgens um 4.30 Uhr ist es im Nieselregen an der A516 zwar nicht immer wunderschön, aber das spektakuläre Baustellen-Geschehen entschädigt dann doch fürs frühe Aufstehen.

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Michael Bresgott, Redakteur der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

So sind Infrastruktur-Erneuerung und Autobahnbau ziemlich überraschend in den letzten Zügen meines Redakteur-Daseins (ab November bin ich in Rente) unerwarteterweise zu einem Kernthema geworden. Die Kirchenzukunft interessiert mich auch, weil es gerade in Oberhausen ein Thema ist, das die Menschen bewegt und die Stadtteile prägt.

Mein Lieblingsstadtteil? Das ist Biefang, oft ein wenig vergessen, eingeklemmt zwischen Holten und Buschhausen. Wer einmal beim Froschfest war, der kommt immer wieder.“

Barbara Hoynacki

Barbara Hoynacki, Redakteurin: „In der Lokalredaktion Oberhausen bin ich für die Schwerpunktthemen Gesundheit und Soziales zuständig. Beide Bereiche zeigen gut, was Journalismus ausmachen sollte. Wussten Sie zum Beispiel, dass Multiple-Sklerose-Patientinnen (diese Erkrankung betrifft überwiegend Frauen) jahrelang als psychosomatisch und sogar als hysterisch diffamiert worden sind?

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Barbara Hoynacki, Redakteurin der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Hätte es nicht Ärztinnen und Ärzte gegeben, die ihre Patientinnen ernst genommen hätten, wäre wohl nie entdeckt worden, dass es sich in Wahrheit um eine schwerwiegende Autoimmunerkrankung handelt, die das zentrale Nervensystem angreift. Genau darum aber geht es auch im Journalismus: zuhören, ernst nehmen, Fakten prüfen und Vorurteile abbauen.

Themen, die Oberhausenerinnen und Oberhausener beschäftigen, sind oft dieselben, die bundesweit bewegen. Die Kommune ist die Keimzelle der Demokratie. Doch Menschen, die sich nicht ernst genommen fühlen, wenden sich ab. Deshalb ist es für uns als Journalisten vor Ort eine der wichtigsten Aufgaben, denjenigen eine Stimme zu geben, die sonst überhört werden.“

Anke Kuhnke

Anke Kuhnke, Assistentin der Redaktion: „Als Assistentin der Lokalredaktion befinde ich mich tagtäglich mitten im Geschehen. Ich betreue unter anderem Leserinnen und Leser, die mit speziellen Anliegen in die Redaktion kommen und den Gesprächskontakt zum Team der Redakteure und Reporter suchen.

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Anke Kuhnke, Assistentin der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Ich organisiere die zentralen Mails, zum Teil auch Meldungen sowie Fotos und Texte für die Seite Namen & Nachrichten, die das pralle Stadtgeschehen widerspiegelt und vielen Leserinnen und Lesern sehr am Herzen liegt. Das alles gefällt mir sehr, denn für Abwechslung ist bei solcher Aufgabenvielfalt stets gesorgt.“

Markus Grafenschäfer

Markus Grafenschäfer, Redakteur: „Jede Bürgerin und jeder Bürger muss nach meiner Meinung einen Beitrag leisten, um unsere Demokratie zu schützen. Im Journalismus habe ich die Möglichkeit gefunden, diese gesellschaftliche Aufgabe zu leisten.

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Markus Grafenschäfer, Redakteur der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Nach meinem Volontariat bei der WAZ verstärke ich seit April 2026 die Redaktion Oberhausen als Redakteur. Hier bin ich vorrangig für Schul-, Kinder- und Jugendthemen zuständig. Es ist wichtig, jungen Menschen eine Stimme zu geben, auf Probleme aufmerksam zu machen und auch Positives zu beleuchten. Als studierter Geschichtswissenschaftler liegen mir zudem historische Themen sehr am Herzen.

Ich bin tagtäglich vom Charakter des Ruhrgebiets fasziniert. Auch in Oberhausen warten unzählige Geschichten darauf, erzählt zu werden – und ich als Journalist bin ganz nah dran.“

Theresa Bienen

Theresa Bienen, Redakteurin: „Schon im Grundschulalter habe ich im Kinderzimmer Radiosendungen aufgenommen und nach Wochenendausflügen Reportagen geschrieben. Ich mag es, Menschen zu informieren und bedeutende Entwicklungen zu begleiten. Für meine große Leidenschaft, den Sport, hat es mich in meinem Studium von der Ruhr an den Rhein gezogen. An der Deutschen Sporthochschule in Köln habe ich Sportjournalismus studiert.

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Theresa Bienen, Redakteurin der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

In meiner Heimatstadt Oberhausen beschäftige ich mich mit vielen Geschichten aus dem Polizei- und Feuerwehrbereich. Wenn ich nicht am Schreibtisch sitze und meine neueste Recherche anschaulich aufbereite oder unsere Social-Media-Kanäle bespiele, bin ich für die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen im Einsatz.“

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Theo Körner

Theo Körner, Redakteur: „Als mich meine beruflichen Wege vor einigen Jahren nach Oberhausen führten, verband ich bis dahin mit der Stadt im Wesentlichen dreierlei: Centro, Gasometer, Metronom-Theater. Seit ich nun in der Stadt arbeite, zeigt sich: Ja, diese Orte haben einen besonderen Stellenwert, aber Oberhausen hat weit mehr zu bieten.

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Theo Körner, Redakteur der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen. © FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Das stelle ich vor allem fest, wenn ich mich ‚meinen‘ Themen zuwende. Dazu gehören die heimische Wirtschaft, Wohnen und Leben in der Stadt sowie die Herausforderungen, mit denen Oberhausen zu kämpfen hat. Darüber zu schreiben (bis zu meinem Rentenbeginn im November), finde ich äußerst spannend, wobei ich ein großes Interesse daran habe, was die Menschen bewegt, sei es Frust und Ärger oder auch die (kleinen) Freuden im Leben. Was die Menschen schaffen und was ihnen zu schaffen macht, darauf richte ich gern meinen Fokus.“

Ruşen Tayfur

Ruşen Tayfur, Redakteurin: „Meinen ersten Artikel bei der WAZ habe ich als 19-jährige Studentin geschrieben. Zuvor hatte ich mich bereits als Chefredakteurin unserer Schülerzeitung für den Beruf begeistert. In einer echten Redaktion war dann alles noch viel aufregender – und ist es bis heute geblieben. Meine Liebe zur Sprache und zum Erzählen von Geschichten durfte sich hier paaren mit meinem großen Interesse an Menschen und ihren Schicksalen.

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Rusen Tayfur, Redakteurin der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Als typisches Ruhrgebietskind mit Wurzeln im Arbeiter- und Migrantenmilieu sind es vor allem Themen rund um Armut, Gleichberechtigung, Marginalisierung und Rassismus, die ich öffentlich machen möchte. Mein Herz wird immer für jene schlagen, die keine Stimme haben, die nicht profitieren von den Veränderungen in unserer Gesellschaft.

Deshalb geht es in meinen Artikeln oft um Menschen, denen Unrecht widerfahren ist oder die es nicht leicht hatten im Leben. Das können Geflüchtete sein, Obdachlose oder Frauen, die häusliche Gewalt erleiden mussten. Genauso gern berichte ich aber auch über Personen oder Initiativen, die sich für andere einsetzen und mit großer Leidenschaft für Gerechtigkeit und Chancengleichheit kämpfen.“

Dirk Hein

Dirk Hein, freier Fachjournalist und Reporter: „Was viele Menschen verkennen: Oberhausen ist eine kulturell vielfältige Stadt, die sich vor einwohnerstärkeren Nachbarkommunen nicht verstecken muss. Darum berichte ich seit 26 Jahren aus großen Arenen, umgewidmeten Industriehallen und Musicaltheatern, aber genauso gern aus Kleinkunstsälen und soziokulturellen Zentren.

Dirk Hein, freier Fachjournalist und Reporter.
Dirk Hein, freier Fachjournalist und Reporter.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Bislang habe ich mehr als 1000 Festivals und Konzerte rezensiert und besprochen, von großen Weltstars wie Taylor Swift, die lange vor ihren Großkonzerten auf Schalke bereits in Oberhausen auftrat, bis zu verborgenen Szene-Geheimtipps. Es sind Momente von überragenden Klangerlebnissen bis zu herben Enttäuschungen. Viele Konzertkritiken verfasse ich in der Nacht, damit sie frühmorgens im Online-Portal abrufbar sind.

Ich möchte Leserinnen und Leser zu Ereignissen mitnehmen, die sie selbst nicht besucht haben – und diese einordnen. Ich suche nach Neuigkeiten, die fürs Publikum später nützlich sein könnten: auf Kirmesplätzen, in der belebten Oberhausener Karnevalsszene bis zur Gastronomie und Geschäftswelt am Oberhausener Centro.“

Sarah Smeets

Sarah Smeets, Werkstudentin, Social Media: „Als Teil der Gen Z bin ich mit Social Media aufgewachsen und arbeite inzwischen genau in diesem Bereich. In den vergangenen Jahren hat es mich erschreckt, wie stark Fake News, Hetze und toxische Debatten die Plattformen polarisieren. In meinem Job erstelle ich journalistische Reels und Beiträge und hoffe, Social Media dadurch ein Stück weit positiv beeinflussen zu können.

WAZ Lokalredaktion Oberhausen
Sarah Smeets, Werkstudentin für Social-Media der WAZ-Lokalredaktion Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Nach meinem Job als Werkstudentin möchte ich ein Volontariat machen, um nicht nur lokale Themen aufzuarbeiten, sondern auch eigene Artikel zu veröffentlichen. Denn es ist wichtig, frei berichten und Meinungen frei äußern zu können.“