Wegen des schweren Lkw-Unfalls auf der A2 am Donnerstagabend hat die Autobahn GmbH ihre Pläne angepasst: Wenn nun in der Nacht von Freitag auf Samstag, 27./28. März, das letzte Fahrbahnfeld der neuen A516-Brücke in Oberhausen-Sterkrade erstellt wird, beginnen die Arbeiten voraussichtlich um 24 Uhr. Acht über 40 Meter lange Beton-Fertigteile werden dann unter Scheinwerferlicht von zwei Spezialkränen in die Brückenfahrbahn eingehoben. In den Morgenstunden soll dann auch das mittlere Fahrbahnfeld der neuen A516-Brücke komplett sein.

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„Durch den nächtlichen Beginn der Einhebearbeiten können tagsüber noch Folgearbeiten wie etwa das Schließen der Fugen durchgeführt werden“, erläutert ein Sprecher der federführenden Autobahn GmbH Rheinland.
Brücken-Spektakel an der A516: Die besten Fotos von der superschnellen Baustelle
Schwertransporte passieren Straße Dreilinden
Zudem soll der nächtliche Frühstart auch den Stadtverkehr in Sterkrade-Mitte flüssig halten. Die Straße Dreilinden wird am Samstag wieder für den Stadtverkehr befahrbar sein. Die acht Schwertransporte, die mit den riesigen, passgenau vorproduzierten Beton-Fertigteilen aus Spelle (Niedersachsen) nach Oberhausen rollen, erreichen die Baustelle über die derzeit noch für den allgemeinen Verkehr gesperrte A516-Abfahrt Sterkrade.

Sie müssen dabei auch jeweils die Straße Dreilinden queren, was eigens mit einer Behelfsampel geregelt werden soll. Würde das tagsüber oder auch in den Morgenstunden passieren, könnte es schnell zu längeren Staus auf der Straße Dreilinden und der vorgelagerten Hallenbadkreuzung kommen.

Das wollen die Baustellen-Manager der Autobahn GmbH möglichst vermeiden: „Für das Brücken-Mittelfeld müssen die Schwertransporter die Straße Dreilinden kreuzen, welche nicht mehr gesperrt ist. Wenn wir nachts starten und deshalb früher fertig sind, gibt es tagsüber bei mehr Verkehr weniger Stau.“
Am Mittwoch hatten die Arbeiten für das inzwischen längst komplettierte Brücken-Fahrbahnfeld über der Straße Dreilinden ebenfalls schon gegen drei Uhr in der Frühe begonnen. An diesem Tag war das allerdings nicht auf Sorgen um mögliche Staus im Stadtverkehr, sondern auf das stürmische Wetter zurückzuführen. Die Bauteams sind mit dem Mittwochs-Frühstart den für den Vormittag des gleichen Tages angekündigten heftigen Winden ausgewichen, die das Einheben der großen Fertigteile durchaus hätten behindern können, wie es heißt.
Im Juli soll der Verkehr auf der neuen Brücke rollen
Wenn nun alles wie geplant läuft, wird also die neue A516-Brücke in Sterkrade bereits in den frühen Morgenstunden des Samstags, 28. März, komplett sein. Insgesamt 24 teils über 40 Meter lange Beton-Fertigteile sind dann in die Fahrbahntrasse eingehoben worden. Sie werden mit Spanngliedern fest miteinander verbunden, so dass eine durchgängige, fast fugenfreie Fahrbahnplatte entsteht. Im Juli soll bereits der Verkehr auf der erneuerten Brücke in Richtung Autobahnkreuz Oberhausen rollen.
Zu diesem Thema hat es eine neue Entwicklung gegeben; deshalb ist der Text angepasst worden: Wegen des schweren Lkw-Unfalls am Donnerstagabend, 26. März, auf der A2 konnten die A516-Brückenarbeiten in Oberhausen nicht, wie geplant, am Freitag um 3 Uhr früh beginnen. Jetzt sollen die Fertigteile für das mittlere Fahrbahnfeld in der Nacht von Freitag auf Samstag eingehoben werden. Hier alle Infos dazu.



































