Die Abfahrt Sterkrade aus Richtung Alt-Oberhausen ist in der letzten Märzwoche durchgehend gesperrt. Das hat ein Sprecher der Autobahn GmbH am Mittwochabend, 18. März, auf Anfrage der Redaktion mitgeteilt. Am Freitag, 20. März, hat die Autobahn GmbH diese Angabe offiziell bestätigt.

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Die Sperrung gilt laut Autobahn GmbH von Sonntag, 22. März, um 22 Uhr bis zum Samstag, 28. März, ebenfalls 22 Uhr. Grund ist der A516-Brückenbau in Höhe von Teutoburger Straße/Dreilinden. In der Nacht zum Montag, 23. März, rollen Schwertransporte mit 36 und 41 Meter langen Betonfertigteilen in Sterkrade an. Diese Fertigteile, die in Spelle (Niedersachsen) passgenau vorproduziert worden sind, werden dann zügig zur neuen A516-Brückenfahrbahn in Richtung Autobahnkreuz Oberhausen zusammengesetzt. Mitte Januar war die entsprechende östliche Brückenhälfte in wenigen Tagen abgerissen worden.
Das Einheben der Betonfertigteile erfolgt in drei Abschnitten: zunächst über der Teutoburger Straße, dann im mittleren Abschnitt der insgesamt 120 Meter langen Brücke und schließlich über der Straße Dreilinden, so dass es auch auf diesen Stadtstraßen dann jeweils zu Vollsperrungen kommt, während auf der A516 selbst der Verkehr über die verbliebene westliche Brückenhälfte in beide Richtungen weiter rollt.
Das sind die innerstädtischen Sperrungen:
Montag, 23. März, um 1 Uhr bis zum Dienstag, 24. März, um 18 Uhr: Sperrung der Teutoburger Straße in beide Fahrtrichtungen.
Dienstag, 24. März, um 18 Uhr bis zum Donnerstag, 26. März, um 22 Uhr: Sperrung der Straße Dreilinden in beide Fahrtrichtungen.
Aufgrund von kurzfristig geänderten Anfahrzeiten der Großraum- und Schwertransporte haben sich die genannten Zeiten gegenüber vorherigen Ankündigungen nochmals geändert.
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Im Juli soll der Verkehr über die neue Brücke rollen
Die ersten Schwertransporte werden am Montagmorgen gegen sechs Uhr früh an der Baustelle erwartet. Insgesamt sind 24 Fertigteile für den Neubau der östlichen A516-Brückenhälfte in Sterkrade-Mitte nötig. Nach dem Einheben folgen noch weitere spezielle Arbeitsschritte, um eine fast fugenfreie Fahrbahn zu erstellen. Schon im Juli soll der Verkehr auf der neuen Autobahnbrücke rollen, die zudem hochwirksame und zugleich ungewöhnlich transparente Lärmschutzwände erhält.

Die Autobahn GmbH spricht mit Blick auf Oberhausen von einem „Meilenstein beim Hightech-Brückenbau“. Durch den hohen Vorfertigungsgrad verkürze sich die Bauzeit von rund 24 Monaten auf nur sieben Monate pro Überbau erheblich. Das angewandte Verfahren zahle sich vor allem in dicht besiedelten Räumen wie dem Ruhrgebiet aus – denn eine verkürzte Bauzeit bedeute weniger Staus, geringere CO₂-Emissionen und geringere volkswirtschaftliche Belastungen durch Ausfallzeiten.





