Beim sehr gut besuchten „Alstadener Bärenfest“ in Oberhausen standen gleich drei Schlagerkünstler im Programm. Seit einiger Zeit verstärkt auf größeren Bühnen unterwegs: Noel Terhorst aus Moers. Sein eigener Song „Verliebt sein“ wurde auf Youtube knapp zwei Millionen Mal angeklickt. Der 30-jährige Sänger ist seit acht Jahren im Schlagergeschäft und spricht in Oberhausen darüber, warum das Genre so viele Fans anlockt.
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Sie kommen direkt von der Bühne - was macht das Publikum in Oberhausen-Alstaden aus?
Oberhausen ist sowieso das Epizentrum der Schlagermusik hoch 300. Wir sind mittendrin in einer Region, die Schlagermusik liebt. Oberhausen fühlt sich für mich immer nach Heimat an. In der Stadt habe ich am häufigsten gespielt. Die Fans kennen sich hier mit Schlagermusik einfach gut aus.

Viele Ihrer Kollegen rätseln, warum der Schlager gerade im Revier so angesagt ist. Wie ist Ihre Meinung?
Es kommt darauf an, um welche Art von Schlager es geht. Gerade der Discofox ist ja unter den Fans sehr gefragt. Bei der Musik sind wir alle einfache Leute. Und das meine ich positiv. Jeder ist ein Jedermann. Es wird nicht unter gut und besser unterschieden. Die Leute stehen vor der Bühne und trinken dabei in Ruhe ein Bier. Die Leute schätzen, dass sich viele Künstler nach den Auftritten nicht zurückziehen, sondern zum Anfassen sind. Das wird honoriert.
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Ist es für jüngere und unbekanntere Schlagersänger schwierig, auf große Bühnen zu kommen?
Ich bin 30 Jahre alt und seit acht Jahren dabei. Ich habe es auf Festivalbühnen bei den „Olé“-Festivals und bei „Inselfieber“ geschafft. Wichtig ist für große Bühnen, dass du als Schlagersänger eigene Songs hast. Du darfst keine Lieder covern. Es muss ja einen Grund haben, warum du als Künstler angefragt wirst. Darum verfolge ich auch diesen Weg. Allerdings ist es sehr schwierig, bei Fernseh-Produktionen dabei zu sein. Dort gibt fast immer das gleiche Künstler-Portfolio.




