Erstmals in der Geschichte der örtlichen Politik von Oberhausen gibt es jetzt eine extra programmierte Wahlhilfe für alle wahlberechtigten Oberhausenerinnen und Oberhausener: einen Kommunalwahl-Navi, also einen „Wahl-O-Mat“ ähnlich wie bei der Bundestagswahl, allerdings eigens zugeschnitten auf Oberhausen.

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Radwege und Straßen, Stadtplanung und Sicherheit, Kita- und OGS-Plätze: Wie es bei diesen und anderen Themen in Oberhausen weitergeht, entscheiden Stadtrat und Bezirksvertretungen. Dafür treten die Parteien und Wählergruppen bei der Wahl an. Doch was unterscheidet sie – etwa in Fragen wie Tempo‑30‑Zonen oder Anwohnerparken? Wo sind große Unterschiede zwischen den Parteien? Und wie finde ich das heraus, ohne alle Wahlprogramme lesen zu müssen? Oberhausens erster „Wahl‑O‑Mat“ schafft Klarheit.

36 Fragen zur Oberhausener Kommunalpolitik

Anhand mehrere konkreter Themen wird man dabei nach seiner Meinung gefragt - und das gleich 36-mal. Dabei geht es um Sicherheit und Ordnung, städtischen Einfluss auf Immobilien, die künftige Wohnbebauung, den Umgang mit Flüchtlingen oder die Ausstattung mit Kita-Plätzen und Radwegen. Nach Beantwortung aller 36 Fragen mit einem Fünf-Punkte-Zustimmungsschema erhält man die Auswertung, welche Partei wie sehr mit der eigenen Meinung übereinstimmt.

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Da dies sicherlich zu Irritationen führen kann: Die AfD Oberhausen hat es abgelehnt, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Daher kann die Partei auch nicht in den Entscheidungshilfen am Ende des Fragekatalogs aufgeführt werden. In den übrigen NRW-Städten, wo dieses Projekt gestartet wurde, hat sich die AfD übrigens durchaus beteiligt.

Hinweis: Um das Kommunalwahl-Navi Oberhausen sehen zu können, müssen Sie zunächst eventuell die Schaltfläche „Externe Inhalte“ zulassen.

Am Ende steht eine Entscheidungshilfe für die Abstimmung

Mithilfe der Internetplattform Voto haben den Kommunalwahl-Navigator die Organisationen „NRW-School of Governance“, die Universität Essen-Duisburg und die Universität Münster aufgebaut.

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Die Organisatoren weisen ausdrücklich daraufhin, dass das Navi am Ende keine Wahlempfehlung abgibt, sondern nur dabei helfen soll, eine besser informierte Entscheidung für die Wahl zu treffen. Das Ergebnis zeigt nach Beantwortung aller Fragen nur an, zu welcher Partei die eigenen Thesen nach den jeweiligen Wahlprogrammen und eingeholten Auskünften am besten passen.

Auf der Start-Seite des gemeinnützigen Unternehmens Voto finden interessierte Bürger die Kommunal-Navis für verschiedene Städte. Im Ruhrgebiet gibt es den lokalisierten Wahl-O-Mat neben Oberhausen nur noch für Bochum, Duisburg und Essen. (red)

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