Wenn es um den angestrebten Rückbau der umstrittenen „Radlerkreuzung“ an der Concordiastraße, Duisburger Straße, Wilmstraße geht, ziehen jetzt SPD und FDP überraschenderweise an einem Strang. Sie bringen zusammen einen entsprechenden Antrag in den Planungsausschuss und in den Stadtrat von Oberhausen ein.

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Die Freien Demokraten haben diesen gemeinsamen Antrag mit der SPD initiiert. „Der Rat der Stadt Oberhausen beauftragt die Verwaltung, kurzfristige Nachbesserungen sowie Planungen zum Rückbau und zur Neugestaltung der Kreuzungen der Concordiastraße mit Bebel-/Gustavstraße, der Duisburger Straße mit Concordia-/Wilmsstraße und des weiteren Verlaufes der Bebelstraße bis zur Alleestraße vorzunehmen“, heißt es darin.

Radler-Markierungen: Antrag nimmt großen Bereich ins Visier

Dieser politische Vorstoß nimmt also nicht nur die vor allem wegen Sicherheitsbedenken umstrittene Kreuzung Concordiastraße/Duisburger Straße, sondern auch die weiteren farbigen Radfahr-Markierungen entlang der City West ins Visier. Die Rede ist von „kurzfristigen Nachbesserungen“, die dortige „schwerwiegendste Sicherheitsprobleme und Rückstau-Ursachen“ beheben sollen, um den fließenden Verkehr wieder zu gewährleisten, wie es heißt.

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Kurzfristig sollen die Zweispurigkeit für den Autoverkehr im Abschnitt der Concordiastraße zwischen Duisburger Straße und Bebelstraße in Richtung Innenstadt/Südost und die ursprünglichen Radwege in diesem Bereich wiederhergestellt werden. Zugleich soll die Rechtsabbieger-Spur für Radfahrer auf der Duisburger Straße in Richtung Concordiastraße zurückgebaut werden und hier ebenfalls wieder der alte Radweg eingerichtet werden.

FDP und SPD wollen die alte Situation wieder herstellen

Noch viele weitere Detailpunkte zählt der gemeinsame Antrag von FDP und SPD auf, wobei es stets um die weitgehende Wiederherstellung der vorherigen Verkehrssituation geht, sei es mit Blick auf die Fahrspuren für den Autoverkehr oder auch mit Blick auf die Radwegführungen.

Die Verwaltung soll die vorgeschlagenen Maßnahmen prüfen und mitteilen, was der Rückbau kosten würde. Eine konkrete „Umsetzungsplanung“ mit detallierten Kosten soll im September 2025 vorgelegt werden. Spätestens bis Ende 2025 sollen die Stadtbediensteten Pläne für die künftige Verkehrsführung, besonders die des Radverkehrs, präsentieren. Diese Pläne seien so zu gestalten, dass „Kreuzungen des Radverkehrs mit dem motorisierten Individualverkehr möglichst vermieden werden“, damit keine riskanten Spurwechsel mehr nötig seien.

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Auch in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen ein Thema

Auch in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen war die Concordiastraße mit ihren Kreuzungen und Markierungen ein Thema. Die SPD kritisierte, dass es dort für alle Verkehrsteilnehmer „immer schlimmer“ werde. Planungsdezernent Thomas Palotz kündigte einen baldigen ausführlichen Sachstandsbericht der Stadtverwaltung an.