Die FDP im Rat der Stadt Oberhausen erneuert ihre Forderung, die umstrittene Radler-Kreuzung an der Duisburger Straße/Concordiastraße zurückzubauen, um so den Autofahrern dort wieder mehr Platz und mehr Fahrstreifen zu geben.

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Seit Fertigstellung des Projekts forderten die Freien Demokraten den sofortigen Rückbau der aus ihrer Sicht „fehlgeplanten Verkehrsführung“ für Radfahrer an der Bebelstraße und an der Kreuzung Duisburger Straße/Concordiastraße, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Partei. Das so genannte „Experiment“ sei offensichtlich gescheitert, erklärt FDP-Ratsgruppenvorsitzender Marc Hoff, der folgende Bilanz zieht: „Täglich kommt es zu Staus und gefährlichen Situationen für alle Verkehrsteilnehmer.“
FDP will Initiative in den Stadtrat einbringen
Man dürfe nun auf das Verhalten der SPD gespannt sein, weil die Liberalen jetzt eine entsprechende Initiative dazu in den Stadtrat einbringen werden, heißt es weiter. Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Thorsten Berg hatte jüngst auf den kontroversen Verlauf einer Bürgerdialog-Veranstaltung von OB Daniel Schranz (CDU) in Lirich reagiert und die besagte Verkehrsführung ebenfalls scharf kritisiert.
„Jetzt sind wir gespannt, ob die SPD, die das Projekt damals mitbeschlossen hat, ihren Worten Taten folgen lässt oder ob ihr OB-Kandidat nur laut im Wahlkampf bellt“, erklärt Max Baum, Bezirksvertreter der FDP. Max Baum, der Vorsitzender der Jungen Liberalen ist: „Wir wollen Radwege, wo sie sinnvoll sind, nicht mitten durch den zähfließenden Autoverkehr auf Hauptverkehrsstraßen. Dort fühlen sich Radfahrer nicht sicher.“
Die FDP sieht in solchen Projekten „eine Verschwendung von Steuergeldern“, zumal der Verkehr für Auto-Pendler und Buspassagiere nach ihrer Einschätzung massiv erschwert werde und auch die Anwohner unter den vermehrten Staus und zähflüssigem Verkehr zu leiden hätten. Marc Hoff: „Umweltgerechte Verkehrskonzepte dürfen nicht zulasten der Sicherheit und der Mobilität aller gehen.“




