Zusammenfassung

  • Die Vollsperrung der Buschhausener Straße in Oberhausen wegen Reparaturarbeiten an einem Erdkabel dauert länger als geplant und sorgt für erhebliche Verkehrsbelastungen.
  • Ein altes ölhaltiges Kabel aus den 1960er Jahren, das tiefer und an anderer Stelle liegt als erwartet, sowie nicht vermerkte Stromleitungen verzögern die Bauarbeiten.
  • Pendler müssen alternative Routen zur A42 und in den Stadtnorden nutzen, da die Umleitungsstrecken stark beansprucht sind und es zu langen Rückstaus kommt.

Seit Wochen werden die Nerven von Autofahrern in Oberhausen an der Buschhausener Straße strapaziert: Der Tunnel der DB-Brücke ist wegen einer Reparatur an einem Erdkabel gesperrt. Die Straße ist wichtig für Pendlerverkehr aus und nach Alt-Oberhausen. Umleitungsstrecken sind zu den Stoßzeiten erheblich belastet. Nun gibt es eine schlechte Nachricht: Die Arbeiten dauern länger als gedacht. Der Zeitrahmen sei nicht zu halten, teilt die Verwaltung mit. Wann die Strecke wieder freigegeben wird, war zunächst unklar. Es gibt aber einen Zeitplan.

Seit Freitag, 21. Februar 2025, ist die Unterführung an der Buschhausener Straße gesperrt. Ursprünglich sollten die Arbeiten vier Wochen dauern. Nächste Woche hätten die Autofahrer also aufatmen können. Doch daraus wird nichts. Die Vollsperrung müsse verlängert werden, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Einer der Gründe klingt erstaunlich: Unter der Brücke liegt ein altes ölhaltiges Kabel aus den 1960er Jahren, das ausgetauscht werden soll. Doch das liege „an anderer Stelle als zunächst geortet und außerdem tiefer als gedacht“. Und es ist noch komplizierter: Eine ebenfalls dort liegende Stromleitung dürfe nur in kleinen Abschnitten freigelegt werden. Außerdem müsse eine „in keinen Plänen vermerkte“ alte Stromleitung zusätzlich ausgebaut werden.

Baustelle in Oberhausen: Westnetz nennt Zeitpplan

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Das alte Ölkabel liegt auch noch in der Nähe der Gasleitung. Deshalb muss es von Hand freigelegt werden. Das dauert. Und dann muss auch noch statt des Gehwegs die Fahrbahn aufgebrochen werden, heißt es in der Begründung.

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Die Mitteilung der Stadt endete mit einer Hiobsbotschaft: „Die Dauer der Verzögerung ist derzeit noch nicht absehbar.“ Am Donnerstag, 13. März, meldete sich der Verteilnetzbetreiber Westnetz mit einem Zeitplan. Das Unternehmen kümmert sich um die Modernisierung der Hochspannungskabelverbindung zwischen den Umspannanlagen Oberhausen-Mitte und Lirich. Westnetz geht von einer Verlängerung der Baustelle um zwei Wochen aus. In der ersten Aprilwoche sollen die Arbeiten erledigt sein.

Fußgänger können laut Mitteilung den westlichen Gehweg während der Arbeiten weiter nutzen. Die Gewerbe und Betriebe im Bereich der Sperrung würden ebenfalls weiterhin erreichbar sein.

Autofahrer müssen sich wegen der Baustelle andere Wege zur A42 und in den Stadtnorden suchen. Auf der Duisburger Straße zur Werksgasthauskreuzung kommt es täglich zu langen Rückstaus. Auch die ausgeschilderte Umleitungsstrecke von der anderen Seite über die Katharinenstraße und Wilmsstraße ist stark beansprucht.