Die Folgen der anhaltenden Hitzeperiode haben den Rettungsdienst der Feuerwehr am Samstag, 27. Juni, in Atem gehalten – es kam zu einem deutlich erhöhten Einsatzaufkommen, teilt die Stadt mit. Seit Schichtbeginn um 8 Uhr wurde der Mülheimer Rettungsdienst demnach bereits in den ersten zwölf Stunden des Tages zu 60 Einsätzen gerufen.

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Insgesamt ist eine Steigerung des Einsatzaufkommens von rund 40 Prozent im Vergleich zu üblichen Tagen festzustellen, bilanziert die Feuerwehr. Auch in den vergangenen Tagen habe der Rettungsdienst bereits zu mehr Einsätzen ausrücken müssen. So wurde der Mülheimer Rettungsdienst am Donnerstag, 25. Juni, zwischen 8 Uhr und 20 Uhr wegen insgesamt 50 Einsätzen alarmiert.

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Die Feuerwehr führt diese Entwicklung auf die aktuelle Wettersituation und die andauernde extreme Hitze zurück. Besonders ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Kinder sowie alleinlebende Personen könnten durch hohe Temperaturen gesundheitlich belastet werden.

Aufgrund der hohen Einsatzfrequenz wurden laut Mitteilung zwei weitere Rettungswagen der Feuerwehr sowie ein Krankentransportwagen der Johanniter-Unfall-Hilfe in Dienst genommen. „Um die weiteren Rettungsmittel besetzen und den Grundschutz weiterhin sicherstellen zu können, unterstützen die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Broich und Heißen die Berufsfeuerwehr bei laufenden Einsätzen“, meldet die Stadt.

Hitzewelle: Feuerwehr Mülheim ruft zu Vorsicht und Nachbarschaftshilfe auf

Die Feuerwehr Mülheim appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, die Wettersituation ernst zu nehmen und sich umsichtig zu verhalten. Körperliche Anstrengungen im Freien sollten nach Möglichkeit vermieden oder in die kühleren Tageszeiten verlegt werden. Zudem sollte jeder auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

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Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn werden gebeten, besonders gefährdete Personen im Blick zu behalten und bei Bedarf Unterstützung anzubieten, so die Feuerwehr.