Die aktuelle Baustelle rund um die Hardenbergbrücke in Heißen ist nur Vorbotin des groß angelegten Ausbaus der A40 zwischen Kreuz Kaiserberg, Mülheim und Essen-Frohnhausen auf drei Fahrspuren je Fahrtrichtung. Für einen ersten von drei geplanten Bauabschnitten besteht für Bürgerinnen und Bürger jetzt letztmalig die Chance, Kritik und Anregungen loszuwerden.

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Und zwar betrifft dies das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau zwischen dem Kreuz Kaiserberg und Mülheim-Dümpten. Wie die Bezirksregierung Münster als verantwortliche Stelle mitteilte, werden hierfür geänderte Planunterlagen vom 23. April bis einschließlich 22. Mai veröffentlicht. Die Pläne sollen auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster (bezreg-muenster.de) sowie im Portal Beteiligung NRW einsehbar sein, dort unter beteiligung.nrw.de/portal/brms/beteiligung/themen. Die Frist für Einwendungen endet am 22. Juni.

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Geplant sei im Wesentlichen der symmetrische Ausbau des vorhandenen vierstreifigen Autobahnquerschnitts zu einem sechsstreifigen Querschnitt, teilt die Bezirksregierung mit. Die nun vorgenommenen Änderungen in den Planunterlagen beinhalteten insbesondere die Verschiebung der Stützkonstruktion an den Enden der Raffelbergbrücke, dem sogenannten Widerlager. Aus bautechnischen Gründen sei das westliche Widerlager der Raffelbergbrücke in Richtung Osten verschoben worden. Des Weiteren seien die Pläne zur Entwässerung sowie die landespflegerische Planung überarbeitet worden.

Insgesamt 12,5 Kilometer lang ist der erste Bauabschnitt. Hier sind dann neben einer Verbreiterung der Fahrbahn vier Anschlussstellen neu zu bauen, noch dazu sieben Brücken: jene über dem Ruhrschifffahrtskanal, die Raffelbergbrücke sowie die Brücken Heidestraße, Oberhausener Straße, Herderweg, Janshofstraße und Mellinghofer Straße. Es werden einige Stützwände nötig, ebenso sind Lärmschutzwände mit einer Höhe von bis zu acht Metern vorgesehen.

Noch in diesem Jahr, so hoffen die Autobahnplaner, soll der Planfeststellungsbeschluss stehen, schon Anfang 2027 die Großbaustelle an den Start gehen. Erstes Projekt dann: der Neubau der Großbrücken über dem Schifffahrtskanal und der Ruhr.