Nach den Grünen fordert auch die SPD die Stadtverwaltung auf, nach deren Veto gegen ein Public Viewing zur Fußball-WM auf der Schleuseninsel selbst Aktivität zu zeigen, um eine Alternative möglich zu machen.

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Die SPD-Ratsfraktion wolle Public-Viewing-Veranstaltungen zur Fußball-Weltmeisterschaft von der Verwaltung ermöglicht sehen, heißt es in einer Mitteilung. Per Antrag im Ausschuss für Bürgerangelegenheiten, Bevölkerungsschutz, Sicherheit und Ordnung soll die Verwaltung nun beauftragt werden, ein Konzept dafür zu erarbeiten. Die Stadtverwaltung hatte aus Lärmschutzgründen Fanfeste auf der Schleuseninsel, in der Innenstadt und in der Müga wegen der späten Anstoßzeiten bei der WM im Juni und Juli in den USA, Kanada und Mexiko ausgeschlossen. Anwohnerinnen und Anwohner der Schleuseninsel hatten zuvor Kritik an der geplanten Veranstaltung am Wasserbahnhof geübt.
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„Eine Fußball-Weltmeisterschaft lebt vom gemeinsamen Erleben“
„Eine Fußball-Weltmeisterschaft lebt vom gemeinsamen Erleben. Es wäre ein falsches Signal, wenn es in unserer Stadt gar keine Angebote für Fans gäbe“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Filip Fischer jetzt. Gleichzeitig nehme man „die berechtigten Interessen“ der Anwohner „sehr ernst“. Es gelte, beides zusammenzubringen.
„Wir wollen gezielt nach Standorten suchen, die gut erreichbar sind, aber keine sensiblen Wohnlagen belasten“, sagt Falk Bender als ordnungspolitischer Sprecher der Partei. „Es gibt in unserer Stadt Flächen, auf denen gemeinschaftliches Public Viewing möglich ist, ohne Konflikte zu verschärfen.“ Hier sei die Stadt nun aufzufordern, auch Kooperationen mit lokalen Unternehmen zu prüfen, um tragfähige und attraktive Angebote zu entwickeln.
„Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um eine vernünftige Lösung“, so Fischer. „Wenn wir frühzeitig planen, können wir ein Konzept auf den Weg bringen, das von vielen getragen wird und unserer Stadt ein positives Gemeinschaftserlebnis ermöglicht.“







