In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (12. Dezember) kam es im Mülheimer Stadtgebiet zu drei Bränden bislang ungeklärter Ursache (wir berichteten). Jetzt ist klar: Die Polizei ermittelt in allen drei Fällen wegen Brandstiftung – und sucht Zeugen. Die Ermittler nennen auch neue Details zu den Vorfällen.

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Fall Nummer eins ereignete sich am Donnerstagsabend in der Stadtmitte: Gegen 21 Uhr wollte eine Frau an der Paul-Essers-Straße ihr Fahrzeug in eine Tiefgarage fahren. Nachdem sich das Tor nicht öffnete, betrat sie die Garage über die Fußgängertür und bemerkte sofort starke Rauchentwicklung. In der Tiefgarage brannte ein Mazda MX-5 vollständig aus, zudem wurden Stromleitungen an der Decke beschädigt. Die Feuerwehr sprach nach dem Einsatz von 30 weiteren, durch den Rauch beschädigten Fahrzeugen.

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Etwas später brannten dann gegen 2 Uhr auf einem Garagenhof an der Goebenstraße in Styrum zunächst ein Renault Twingo sowie kurz darauf ein daneben abgestellter Renault Captur. Ein Anwohner hatte zunächst kleinere Flammen bemerkt, die sich schnell ausbreiteten und auf das zweite Fahrzeug übergriffen. Beide Autos sowie ein angrenzender Zaun wurden beschädigt.

Brand Nummer drei schließlich wurde gegen 2.24 Uhr gemeldet: An einem Imbiss an der Weseler Straße in Speldorf brannten mehrere Leergutkästen unter einem eingeschlagenen Fenster.

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Die Kriminalpolizei sicherte an den Brandorten Spuren. Die Hintergründe der einzelnen Brände sind derzeit unklar. Ob möglicherweise ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht, ist Teil der Ermittlungen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den einzelnen Bränden geben können, werden gebeten, sich unter 0201/8290 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden.