- Entdecken Sie hier die schönsten Spazierwege in Mülheim, von der grünen Lunge der Müga bis zum idyllischen Auberg, perfekt für Frühlingsausflüge.
- Erleben Sie die Vielfalt der Natur auf dem Leinpfad oder erkunden Sie das Naturschutzgebiet Hexbachtal.
- Oder genießen Sie familienfreundliche Wanderungen durch das Wambachtal und Rumbachtal.
Die Krokusse sprießen, die Luft riecht nach Aufbruch und die Straßen werden wieder bunter: Der Frühling kommt nach Mülheim und fordert dazu auf, Zeit im Freien zu verbringen. Wer gerne spazieren geht, hat in Mülheim ein Füllhorn an Möglichkeiten. Ruhrauen, Bachtäler, ehemalige Bahntrassen und Leinpfad: Langweilig wird es ganz bestimmt nicht. Web-Portale für Wanderer wie Mr. Pfad, Komoot oder Alltrails listen eine Vielzahl von Routen auf und schwärmen von dem „Dschungel an der Ruhr“ oder dem „fantastischen Erholungsgebiet“.

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Der Klassiker für den kleinen Spaziergang zwischendurch ist dabei wohl Mülheims grüne Lunge, die Müga. Auf sieben Kilometern erstreckt sich die bekannteste Grünanlage der Stadt, die 1992 im Rahmen der Bundesgartenschau entwickelt wurde und Sehenswürdigkeiten wie den Broicher Wasserturm (Camera Obscura), den Ringlokschuppen und natürlich das Schloß Broich verbindet. Je weiter der Frühling voranschreitet, desto größer sind die Chancen, durch ein Blumenmeer im Park zu spazieren.
Wanderwege in Mülheim: 250 Kilometer Natur zum Entdecken
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Ebenfalls allseits beliebt ist der Uhlenhorst. Er bietet nicht nur Waldwege in den Broich-Speldorfer Wald und zur Duisburger Sechs-Seen-Platte. Gemeinsam mit dem Tiergehege Witthausbusch ist er zudem wunderbar als Ausflugsziel für Familien geeignet. Aber auch darüber hinaus bietet Mülheim abwechslungsreiche Spazierwege, auf denen allerhand zu entdecken ist.

Ein Streckennetz von rund 250 Kilometern gekennzeichneter Wege ist in der Mülheimer Wander- und Reitwegekarte abgebildet. So kann man sich von Styrum und Dümpten im Norden bis hinunter ins Ruhrtal im Süden und darüber hinaus die idyllischsten Ecken der Stadt erlaufen. Wir haben fünf Routen herausgepickt, die ganz wunderbar dazu geeignet sind, die ersten schönen Frühlingsstunden draußen zu genießen. Sie sind bei nahezu jeder Kondition gut zu laufen und - bis auf einen - befestigt.
Route 1: Von der Schleuseninsel bis zu den Saarner Ruhrauen

Wer in Mülheims Zentrum zu einem ausgedehnten Spaziergang in die Natur starten will, kann direkt an der Schleuseninsel starten und dem Rundwanderweg mit der Kennung A8 folgen. Am Wasserkraftwerk Kahlenberg wechselt man hinüber zur Dohneinsel. Am Wasser entlang geht es bis zum Kahlenbergwehr und hinüber in die Saarner Ruhraue. Von hier aus umrundet man den nördlichen Teil des Naturschutzgebiets, bis man wieder am Kahlenbergwehr ankommt.
Dann geht es über die Florabrücke ans rechte Ruhrufer. Über den Leinpfad kommt man zum Thyssenpark und erreicht schließlich wieder die Schleuseninsel. Der kleine Rundwanderweg ist etwa 5,5 Kilometer lang. Man sollte je nach Tempo eine bis 1,5 Stunden einplanen. Bei gutem Wetter ist der Weg sehr beliebt. Gut möglich ist aber auch, dass man in Gesellschaft der Graureiher spaziert, die in den Ruhrauen zu Hause sind.
Eine andere Variante für das Urlaubsgefühl daheim bietet ein Spaziergang auf dem Leinpfad bis nach Kettwig und eine Rückfahrt mit einem Schiff der Weißen Flotte. In der malerischen Kettwiger Altstadt locken Cafés, das Restaurantschiff Thetis oder auf der anderen Flussseite auch das Restaurant „Alte Fähre“ mit seinem Biergarten zur Einkehr. Wer mit der Weißen Flotte fahren will, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Saisonstart für die Linienfahrten ist am 22. April. Ab dem 18. April finden Osterfahrten statt. Alternativ lässt sich auf dem Neanderlandsteig von Selbeck aus nach Kettwig wandern (Dauer: etwa drei Stunden).
Route 2: Durch das Hexbachtal
Das Naturschutzgebiet Hexbachtal liegt im Grenzgebiet zwischen Oberhausen, Mülheim und Essen und bietet zahlreiche Spazier-Möglichkeiten. Eine davon ist der etwa 5 Kilometer lange Rundwanderweg. Start- und Zielpunkt ist die Gastwirtschaft „Liebling im Mühlenbach“ am Hexberg 58. Von dort aus geht es Richtung Essen vorbei an den Fischteichen und dem Reitstall Richtung Aktienstraße. Anschließend geht es sofort wieder Richtung Felder über den Heckelsberg und die Schönebecker Straße. Am Dümptener Bauernhof lässt sich wunderbar eine Pause einlegen, wenn dort das Hofcafé geöffnet ist. Anschließend geht es zurück ins Hexbachtal und zum Liebling.
Der familienfreundliche Weg führt durch abwechslungsreiche Landschaften, bietet Rückzug und Erholung in der Natur. Besonders an sonnigen Tagen ist diese Route ideal für entspannte Wanderungen.
Route 3: Kühle Runde durch das Wambachtal

Diese Runde über Pfade und Bäche ist bestimmt noch nicht jedem Mülheimer bekannt. Die etwa 5 Kilometer lange Runde startet an der Bushaltestelle Kiefernweg und führt über die Markenstraße ins Wambachtal hinein. Über eine kleine Brücke geht es über den Bach. Dem Weg folgt man bis zur Straße Oemberg, die nur kurz durch ein Wohngebiet führt, bevor es wieder links ab geht auf einen Spazierpfad, der parallel zur Großenbaumer Straße verläuft. An der Waldschule geht es wieder links auf die Markenstraße, bevor man am Rande des Moors rechts auf den Nachbarsweg abbiegt. An einer Lichtung geht es links auf die Mühlenbergheide, an einem Parkplatz wiederum links auf den Mispelkamp und über einen kleinen Pfad zum Fährbaum, der wieder auf die Markenstraße und zum Startpunkt des Spaziergangs führt.
Kinder freuen sich über die vielen Gelegenheiten, am Bach zu spielen. Die Route ist auch für heißere Tage geeignet, da sie in weiten Teilen unter Laubdächern stattfindet.
Route 4: Durch das Rumbachtal
Der Rumbach ist ein größerer Zufluss der Ruhr. An seinen Ufern lässt sich wunderbar spazieren. Auch hier wechselt man zwischen Wald, Feldern und Wohngebieten. Ein etwa 4,5 Kilometer langer Rundweg, der in einer guten Stunde zu schaffen ist, beginnt und endet am ehemaligen Naturfreundehaus am Böllrodt 3. Der Weg führt vorbei an der Mountainbike-Strecke, kreuzt die Riemelsbeck bis kurz vor den Liebfrauenhof, wo bei Bedarf eingekehrt werden kann. Weiter geht es vorbei am Steinbruch Riemelsbeck und dem Steinbach folgend durch das Rumbachtal. Schließlich geht es über die Straße Neulengrund und Am Ruhmbach kurz durch ein Wohngebiet. An Feldern entlang erreicht man schließlich wieder das alte Naturfreundehaus.
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Route 5: Auf dem Auberg

Er ist der unangefochtene Klassiker und gilt als Paradies für Spaziergänger und Wanderer in Mülheim: der Auberg. Als eine der letzten großen zusammenhängenden Wiesenlandschaften im westlichen Ruhrgebiet bietet er Naturerlebnis pur und einen herrlichen Blick ins Ruhrtal. Ein etwa 6 Kilometer langer Spazierweg, markiert als A9, beginnt am Aubergfriedhof. Von dort aus folgt man lange Zeit der Voßbeckstraße und passiert den Modellflugplatz. Wer befestigten Untergrund bevorzugt, bleibt auf der Voßbeckstraße, parallel ziehen sich aber auch Pfade durch das Naturschutzgebiet. In beiden Fällen bildet die Ruhrtalbrücke in Mintard den Scheitelpunkt der Tour, von dort führt der Rückweg über die Mintarder Dorfstraße und ebenfalls mitten durch das Naturschutzgebiet.





