In der Nacht zu Sonntag, den 25. Oktober, hat es an der Stollenstraße einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Um kurz vor 2 Uhr nachts wurde die Feuerwehr Gladbeck zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Gladbecker Norden alarmiert. „Vor Ort bestätigte sich der Brand von Metallen in einer Halle“, heißt es laut einer Information der Wehr.

Metallbrand in Gladbeck: Feuerwehr nutzt Speziallöschmittel und Bagger
Da Metalle nur mit geeigneten Speziallöschmitteln bekämpft werden können, forderte die Gladbecker Feuerwehr weitere Einsatzkräfte und Löschmittel an. Um eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Firmengebäude zu verhindern, richteten die Einsatzkräfte mehrere Riegelstellungen ein. Über die Warn-App NINA wurde außerdem die Bevölkerung informiert. Der Messzug des Kreises Recklinghausen kam ebenfalls zum Einsatz, stellte jedoch keine Schadstoffe fest.

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Im weiteren Einsatzverlauf brachte das Technische Hilfswerk (THW) das brennende Metall mithilfe eines Baggers aus der Halle ins Freie. Dort wurde das Metall gezielt mit einem geeigneten Speziallöschmittel abgelöscht.

Die Feuerwehr Gladbeck erhielt bei dem Einsatz Unterstützung durch das Technische Hilfswerk, die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl, die Feuerwehren Marl und Recklinghausen, die Berufsfeuerwehren Herten und Duisburg sowie das Ingenieuramt der Stadt Gladbeck. Insgesamt waren 87 Einsatzkräfte mit 37 Fahrzeugen vor Ort. Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde durch die Freiwillige Feuerwehr sichergestellt. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden an.
Die Feuerwehr Gladbeck war für unsere Redaktion heute Morgen noch nicht zu erreichen. Wir aktualisieren den Artikel fortlaufend.




