• Die Autobahn GmbH bestätigt den vordringlichen Bedarf und die finanziellen Rahmenbedingungen für den Ausbau der A52.
  • Für Gladbeck bedeutet das: Der Volltunnel hat weiterhin Priorität.
  • Der Ausbau der A42 zwischen Bottrop-Süd und Essen-Nord ist ebenfalls ein zentrales Thema.

Zum Sachstand der Autobahn A52 (B224) und A42 haben sich die Stadtspitzen der Kommunen Bottrop und Gladbeck im Alten Rathaus mit der Autobahn GmbH ausgetauscht. Das ist das Ergebnis.

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Die Autobahn GmbH unterstrich, so die Verwaltung in Gladbeck, dass das Projekt A52 weiterhin vorrangig mit vordringlichem Bedarf im Verkehrswegeplan parallel bearbeitet werde. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen stimmten, heißt es.

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„Die Führung der A52 im dritten Abschnitt auf Gladbecker Stadtgebiet als Volltunnel hat damit nach wie vor Bestand.“ Die Autobahn GmbH habe betont, dass das Eckpunktepapier von 2015 nach wie vor gelte.

Ich freue mich, dass wir klare Zusagen erhalten haben – insbesondere zum Volltunnel auf Gladbecker Stadtgebiet

Bettina Weist, Gladbecker Bürgermeisterin

Für die Bevölkerung sei dieser Ausbau „ein sensibles Thema“, so Bürgermeisterin Bettina Weist. „Umso mehr freue ich mich, dass wir klare Zusagen erhalten haben – insbesondere zum Volltunnel auf Gladbecker Stadtgebiet“ – und die Umsetzung weiterhin Priorität besitze. „Für Gladbeck ist das ein wichtiges Signal.“ Auch Oberbürgermeister Tischler zeigte sich mit der aktuellen Botschaft zufrieden.

Für die künftige Erschließung des Gewerbeparks Brauck über die „Trasse 99“ ist ein neuer Bebauungsplan notwendig, für den die Stadt Gladbeck im August den Aufstellungsbeschluss für das Planfeststellungsverfahren durch die Politik fassen lassen will. Alle wichtigen Informationen zum geplanten Autobahnausbau gibt es im Projektatlas der Autobahn GmbH unter https://autobahn.projectatlas.app/a52/.

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Neben der Perspektive der künftigen A52 in Bottrop und Gladbeck war auch der anlaufende Ausbau der A42 zwischen der Anschlussstelle Bottrop-Süd und dem Autobahnkreuz Autobahnkreuz Essen-Nord mit dem Neubau der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal Thema des Austausches. Die Autobahn GmbH wies erneut darauf hin, dass die nördliche Umleitung für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht über die B224 und die A2 führe. Kommunale Straßen seien in die offizielle Umleitungsstrecke nicht einbezogen.

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Oberbürgermeister Bernd Tischler betonte hingegen, dass tatsächlich ein erheblicher Teil der Umleitungsverkehre das Straßennetz der Stadt Bottrop belaste. „Auch wenn diese Straßen nicht als offizielle Umleitung ausgewiesen sind, so nehmen sie tatsächlich durch die zusätzliche Belastung deutlichen Schaden. Für diese Schäden ist der Bund verantwortlich und muss dafür aufkommen“, so Tischler. Er kündigte an, in diesem Sinne auf den neuen Bundesverkehrsminister zuzugehen. Außerdem erinnerte Bernd Tischler an die Zusage von NRW-Verkehrsminister Krischer, die Städte Essen und Bottrop bei diesem Thema nicht alleine zu lassen.