• Deutschland wählt am 23. Februar einen neuen Bundestag. Auch die Menschen in Gladbeck stimmen über die Zusammensetzung des neuen Parlaments ab.
  • Die Wahllokale in der Stadt haben in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Die Wählerinnen und Wähler haben zwei Stimmen – eine für einen Direktkandidaten und eine Zweitstimme für eine Partei. Die Kandidaten im Überblick finden Sie hier.
  • Die Lokalredaktion berichtet in diesem Blog über die Geschehnisse am Wahlsonntag.

22.18 Uhr: „Das Gladbecker Ergebnis ist für uns ein ernüchterndes“, sagt Bernd Lehmann, Vorsitzender der Grünen. „Für unseren Kandidaten Peter Müller war es schwierig, da viele Bürger wohl taktisch gewählt haben und daher einige grüne Stimmen sicher an Dustin Tix von der SPD gegangen sind.“ Das AfD-Ergebnis bezeichnet er als erschreckend. „Dass in Gladbeck so viele rechtsextrem wählen und dann auch mehr als im Bund, finde ich besorgniserregend.“

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Für die Kommunalwahl hofft Lehmann, wieder mehr Menschen in der Region erreichen zu können. „Wir müssen dafür unser linkes Profil wieder rauszeichnen“, betont er. Da stehe die Partei in Konkurrenz zur Linken. „Wir machen viel soziale Politik und müssen da mehr Flagge zeigen.“ Die Gespräche mit Bürgern seien im Wahlkampf gut gewesen, daran wolle die Partei festhalten. „Gerade ökologische Themen wie der Klimaschutz sind im Vorfeld dieser Wahl in den Hintergrund gerückt, aber für Gladbeck wichtig.“ Diese wollten die Grünen wieder in den Vordergrund holen.

Wahlkreis-Sieger: Wer für das Ruhrgebiet im Bundestag sitzt

Regierungsviertel am Morgen
Wer wird im nächsten Deutschen Bundestag für die Interessen des Ruhrgebiets kämpfen?© picture alliance/dpa | Fabian Sommer
***MONTAGE*** CDU Kreisverband Wesel Sascha van Beek
Am östlichen Rand des Ruhrgebiets, im Kreis Wesel, gewinnt Sascha van Beek (CDU) den Wahlkreis Wesel I (112) souverän mit 34,8 Prozent der Erststimmen. Kevin Waldeck (SPD) kommt auf 28,1 Prozent der Stimmen.© Montage: Lena Lübner | Foto: CDU Kreisverband Wesel
***MONTAGE*** Kerstin Radomski CDU Wesel
Nur ein Teil des Wahlkreises Krefeld II/Wesel II (113) gehört noch zum Ruhrgebiet. Kerstin Radomski (CDU) gewinnt ihn mit 31,9 Prozent der Stimmen gegenüber 30,3 Prozent für den SPD-Kandidaten Jan Dieren.© Montage: Lena Lübner | Foto: Tobias Koch
***Montage*** Bärbel Bas
Den Wahlkreis Duisburg I (114) hat die bisherige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas für die SPD gewonnen. Für sie stimmten 39 Prozent der Menschen, eines der bundesweit besten Ergebnisse. Ihr Gegenkandidat Dennis Benjamin Schleß von der CDU erhielt 22 Prozent der Stimmen. © Montage: Antonia Keßler | Foto: Deutscher Bundestag / Tobias Koch
***MONTAGE*** Unterwegs mit SPD-Kandidat Mahmut Özdemir in AfD-Hochburg
Der SPD-Politiker und bisherige Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Mahmut Özdemir, hat den Wahlkreis Duisburg II (115) mit 33,1 Prozent der Stimmen gewonnen. Zweitplatzierter war hier nicht die CDU, sondern der AfD-Kandidat Sascha Lensing.© Montage: Lena Lübner | Foto: Stefan Arend/FFS
***Montage*** SPD-Unterbezirksparteitag in Oberhausen
Im Wahlkreis Oberhausen – Wesel III (116) hat der SPD-Abgeordnete Dirk Vöpel sein Mandat verteidigt. 31,4 Prozent der Menschen stimmten für ihn, Simone-Tatjana Stehr (CDU) erhielt 26,9 Prozent.© Montage: Antonia Keßler | Foto: Martin Möller / Funke Foto Services
***Montage*** Sebastian Fiedler
Sebastian Fiedler ist 2021 erstmals in den Deutschen Bundestag eingezogen und hat sein Mandat im Wahlkreis Mülheim – Essen I (117) verteidigt. Für ihn stimmten 32,6 Prozent der Menschen, 28,9 Prozent der Erststimmen gingen an Astrid Timmermann-Fechtner (CDU). Damit hat Fiedler den Wahlkreis gewonnen, obwohl die CDU die meisten Zweistimmen holte.© Montage: Antonia Keßler | Foto: Maurice Weiss
***Montage*** Essener SPD-Kandidaten Ingo Vogel
Im Wahlkreis Essen II (118) heißt der Gewinner Ingo Vogel. Der Sozialdemokrat holte den Wahlkreis mit 30,3 Prozent der Zweitstimmen. Sein Gegenkandidat von der CDU, Florian Fuchs, kam auf 24,7 Prozent.© Montage: Antonia Keßler | Foto: SPD Essen
***Montage*** Der CDU Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer
Im Süden von Essen gewinnt Matthias Hauer (CDU) den Wahlkreis Essen III (119) mit 35,7 Prozent der Erststimmen und verteidigt ihn damit gegen den bekannten Schausteller Albert Ritter von der SPD (24,7 %).© Montage: Antonia Keßler | Foto: Andreas Buck / FUNKE Foto Services
***Montage*** Essen - Ruhrgebeitsabgeordnete der SPD
Der Abgeordnete Frank Schwabe (SPD) hat seinen Wahlkreis Recklinghausen I (120) mit 33,1 Prozent erneut gewonnen und sich damit gegen seinen Kontrahenten Michael Breilmann von der CDU durchgesetzt (28,8 %).© Montage: Antonia Keßler | Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services
***MONTAGE*** Lars Ehm
Mit Lars Ehm gewinnt erstmals seit 1961 die CDU den Wahlkreis Recklinghausen II(121). Er erhält 31,6 Prozent der Erststimmen. Brian Nickholz (SPD) kommt nur noch auf 29 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: CDU/Handout
***MONTAGE*** Essen - Ruhrgebeitsabgeordnete der SPD
Die AfD gewinnt in Gelsenkirchen die meisten Zweistimmen. Als Direktkandidat setzt sich aber der SPD-Abgeordnete Markus Töns im Wahlkreis 122 erneut durch. Er bekommt 31,4 Prozent der Erststimmen. Zweiplatzierter ist Friedhelm Rikowski von der AfD (25,8 %).© Montage: Lena Lübner | Foto: Lars Heidrich/FFS
***MONTAGE*** Nicklas Kappe tritt innerhalb der CDU Gladbeck als Bundestagskandidat an
Mehr als 50 Jahre hat die SPD den Wahlkreis Bottrop-Recklinghausen III (124) direkt gewonnen. Nun hat sich Nicklas Kappe von der CDU mit 31,7 Prozent der Erststimmen gegen Dustin Tix von der SPD (29,5 %) durchgesetzt.© Montage: Lena Lübner | Foto: Thomas Gödde/FFS
***MONTAGE*** M. Kleinrensing WP Hagen Bundestagswahl
Am Freitag stand sie in Oberhausen noch auf der Bühne beim Wahlkampfendspurt der NRW-CDU, am Sonntag gewinnt sie ihren Wahlkreis: Tijen Ataoğlu erhält 28,9 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I (137), Timo Schisanowski (SPD) kommt auf 25,6 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Michael Kleinrensing/WP
***MONTAGE*** Neue Agenda-Beauftragte in Herdecke
Der Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II (138) geht nur knapp an die Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster von der CDU. Sie holt 30,9 Prozent der Erststimmen. Axel Echeverria (SPD) kommt auf 30,0 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Lena Siegel/WP
***MONTAGE*** Lars Klingbeil bei ThyssenKrupp Steel
Der Sozialdemokrat Serdar Yüksel gewinnt den Wahlkreis Bochum I (139) mit 32,7 Prozent der Erststimmen. Fee Roth von der CDU kommt auf 24,6 Prozent. © Montage: Lena Lübner | Foto: Sven Simon/imago
***MONTAGE*** Hendrik Bollmann
Im Wahlkreis Herne – Bochum II (140), bislang Wahlkreis von Michelle Müntefering, verteidigt die SPD ihre Position: Hendrik Bollmann bekommt 33,5 Prozent der Erststimmen und zieht in den Bundestag ein. Christoph Bußmann (CDU) kommt auf 23,8 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: SPD
***MONTAGE*** Jens Peick
Dortmund bleibt eine SPD-dominierte Stadt. Der Bundestagsabgeordnete Jens Peick verteidigt seinen Wahlkreis Dortmund I (141) und erhält 30,6 Prozent der Erststimmen. Sarah Beckhoff (CDU) kommt auf 23,7 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Gerd Pietrowski
***MONTAGE*** Sabine Poschmann
 
Dir Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann (SPD) holt ihren Wahlkreis Dortmund II (142) erneut und gewinnt 32,4 Prozent der Erststimmen. Michael Depenbrock (CDU) kommt auf 24,9 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Achim Melde/Deutscher Bundestag
***MONTAGE*** Oliver Kaczmarek
Im Wahlkreis Unna (143) I behauptet sich Oliver Kaczmarek (SPD) nur knapp. 31,8 Prozent der Erststimmen gehen an ihn, der Konkurrent der CDU, Tilmann Rademacher, kommt auf 29,8 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar
***MONTAGE*** Michael Thews
Michael Thews (SPD) gewinnt den Wahlkreis Hamm – Unna II (144) mit 32,2 Prozent der Erststimmen. Der CDU-Kandidat Arnd Hilwig kommt auf 30,1 Prozent.© Montage: Lena Lübner | Foto: Michael Thews/SPD

22.10 Uhr: Linke-Kandidat Uwe Foullong ist bisher äußerst zufrieden mit dem Wahlausgang für seine Partei. „Unsere von Januar realistischen Erwartungen wurden deutlich übertroffen“, betont er mit Blick auf die lokalen Ergebnisse. Auch für ihn als Direktkandidaten sei das Zufriedenheitslevel sehr hoch. „Die vorherige Kandidatin hat natürlich eine Marke gesetzt, das war mein Ziel“, berichtet er. „Dass ich das verdoppeln konnte, macht mich stolz – das war so nicht zu erwarten.“ Viele Eintritte auch junger Leute seien außerdem ein Zeichen dafür, dass die Linke gute Arbeit geleistet habe.

Die bisherigen bundesweiten Hochrechnungen lassen ihn auf seinen Einzug in den Bundestag hoffen. „Es gibt die Möglichkeit, die vorher gar nicht zu erwarten war“, sagt Foullong. „Das werden wir aber wohl erst morgen sehen, wenn die Ergebnisse da sind.“

Für Foullong geht der Abend nach der Wahlparty zu Hause weiter. „Ich sehe mir zu Hause jetzt die Elefantenrunde an, die ich im Wahlbüro mit den ganzen Gesprächen nicht verfolgen konnte“, sagt er. Außerdem versuche er, möglichst lange wach zu bleiben. „Ich warte so lange wie möglich auf das Endergebnis, weil es um meinen Einzug in den Bundestag geht – eine Frage, die mich natürlich auch persönlich sehr beschäftigt.“

Sollte es für ihn nach Berlin gehen, will er vor allem die finanzielle Situation für die Kommunen im Blick behalten. Außerdem brauche es eine engere Verzahnung zwischen Bund und Kommunen. „Die Lebensqualität der Bürger entscheidet sich in der Kommune und im Bund entscheiden sich die Umstände in der Kommune.“

22.07 Uhr: Um 21.47 Uhr war dann auch der letzte Wahlbezirk ausgezählt. In einem Dorstener Bezirks hakte es. Am Ergebnis gab es nur noch marginale Veränderungen, auf Nicklas Kappe entfielen 31,68 Prozent der abgegebenen Stimmen, auf Dustin Tix 29,55.

21.35 Uhr: CDU-Mann Nicklas Kappe gewinnt das Direktmandat und zieht für den Drei-Städte-Wahlkreis Bottrop, Gladbeck und Dorsten in den Bundestag ein. Daran ändert auch nichts, dass immer noch ein Wahlbezirk in Dorsten nicht ausgezählt ist. Damit verliert die SPD eine weitere Hochburg im Ruhrgebiet. Am Ende entfielen 31,67 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Nicklas Kappe, auf seinen SPD-Kontrahenten Dustin Tix 29,55 Prozent. Für den Gladbecker SPD-Chef eine große Enttäuschung.

20.48 Uhr: Die Stimmung auf der Wahlparty der CDU ist bestens. Das Ganze gipfelte jetzt auch noch in einem Heiratsantrag. Kandidat Nicklas Kappe machte seiner Lebensgefährtin einen Antrag. Das berichtet der Gladbecker CDU-Vorsitzende Dietmar Drosdzol im Gespräch mit der Lokalredaktion.

20.40 Uhr: Für die Stadt Gladbeck sind alle Schnellmeldungen eingegangen. Die Gladbeckerinnen und Gladbecker wählten zu 25,75 Prozent die CDU, die SPD wird mit 24,62 Prozent knapp dahinter zweitstärkste Kraft in der Stadt. Die AfD kommt mit 22,37 Prozent auf Platz drei, gefolgt von Die Linke mit 7,67 Prozent. Die Grünen kommen mit 6,96 Prozent vor das BSW mit 5,29 Prozent. Die FDP liegt bei 3,23 Prozent.

Bei den Erststimmen liegt Dustin Tix für die SPD mit 33,79 Prozent vor Nicklas Kappe, CDU, mit 26,65 Prozent. AfD-Kandidat Markus Mellerke bekam 22,7 Prozent der Gladbecker Stimmen, Uwe Foullong (Die Linke) kam auf 6,46 Prozent. Peter Müller (Grüne), bekommt 4,84 Prozent, Andreas Bucksteeg (FDP) 2,37 Prozent.

20.24 Uhr: Beim Kampf um das Direktmandat zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, mit leichten Vorteilen für CDU-Mann Nicklas Kappe. Nachdem 230 von 241 ausgezählt sind, liegt er mit 31,85 Prozent vor seinem SPD-Kontrahenten Dustin Tix (29,47 Prozent). Doch es gelingt keinem Kandidaten, sich entscheidend abzusetzen.

20 Uhr: Bürgermeisterin Bettina Weist zeigt sich angesichts der Wahlergebnisse wenig überrascht. „Es ist enttäuschend, dass die SPD so schlecht abgeschnitten hat, aber alles andere wäre illusorisch gewesen.“ Es müsse aber anerkannt werden, dass die CDU den Wählernerv getroffen habe.

19.31 Uhr: Auch die Grünen haben Grund zur Freude, sagt Vorsitzender Bernd Lehmann. „Wir konnten das Ergebnis fast halten, darüber freuen wir uns und haben auch mit vielen neuen Mitgliedern einen guten Wahlkampf gemacht.“ Eine Koalition mit der CDU scheine sich am frühen Abend noch auszuschließen, darüber sei er aber nicht traurig. „Gerade die jüngsten Äußerungen in München, in denen wir als Spinner bezeichnet wurden, das wäre ohnehin keine gute Basis.“ Mit Blick auf Gladbeck hofften die Grünen auf ein weiterhin gutes Ergebnis. „Wir freuen uns außerdem, dass auch die Linke es mit uns in den Bundestag geschafft hat und linke Politik mit einzieht.“

Seit elf Jahren Wahlhelfer in Gladbeck

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    19.30 Uhr: Linken-Kandidat Uwe Foullong kann bei den Hochrechnungen sein Glück kaum fassen. „Das ist traumhaft, mir stehen fast die Tränen in den Augen.“ Mit dem Ergebnis habe man kaum rechnen können. „Wir sind außer uns vor Freude.“ Gehofft hatte Foullong auf fünf bis sechs Prozent. „Mit acht Prozent, die es nach jetzigem Stand sind, habe ich nicht gerechnet.“ Foullong setzt darauf, mit dem Wählerauftrag eine starke Opposition bilden zu können. „Wir müssen eine soziale Kälte befürchten; wir stehen für Gerechtigkeit und werden so viel durchkämpfen, wie möglich.“

    19.25 Uhr: Bei CDU-Bundestagskandidat Nicklas Kappe ist die Stimmung am Abend entsprechend der Hochrechnungen und dem starken Abschneiden seiner Partei sehr gut. „Wir haben die Wahl gewonnen und stellen den nächsten Bundeskanzler. Da kann man nur gute Laune haben“, so der 28-Jährige. Das Ergebnis zeige: „Die Menschen wollen einen Politikwechsel und uns in der Verantwortung sehen.“

    „Unfassbar erfreut“ sei er über die hohe Wahlbeteiligung. Die lag nach ersten Hochrechnungen am Abend bei 84 Prozent. „Das zeigt, dass die Menschen mitgestalten und mitbestimmen möchten.“ Eine Zahl bereite ihm hingegen Sorgen. Die AfD hat bundesweit (Stand: 19 Uhr) 19,7 Prozent erhalten. „Das sind fast 20 Prozent zu viel“, so der CDU-Bundestagskandidat.

    19.24 Uhr: Gladbecks AfD-Sprecher Marco Gräber findet die knapp 20 Prozent, die seine Partei erreicht hat, „erwartbar“. Eigentlich habe er mit rund 22 Prozent gerechnet. „Aber wer weiß, was der Abend noch so bringt.“ Gespannt sei er vor allem auf das Gladbecker Ergebnis, denn hier habe seine Partei zuletzt noch besser abgeschnitten als im Bund. „Ich baue darauf, dass wir die 25-Prozent-Marke knacken.“

    Das gute Ergebnis seiner Partei sei zudem eine klare Ansage an CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, „dass er eine Koalition mit uns eingehen soll“. Seiner Meinung nach sollten die beiden stärksten Kräfte koalieren, denn diese hätten schließlich die meisten Stimmen vom Volk bekommen.

    19.16 Uhr: Mit Blick aufs Berliner Ergebnis und die Hochrechnungen freut sich der Gladbecker CDU-Vorsitzende Dietmar Drosdzol selbstverständlich, dass die Union stärkste Kraft ist. Doch es bleibt ein Wermutstropfen. „Ich hoffe, dass am Ende die drei noch vorne steht.“ Tatsächlich hatte die CDU zwischenzeitlich ein Ergebnis von mehr als 30 Prozent der Stimmen als Ziel ausgegeben. Nach den aktuellen Hochrechnungen liegt sie bei 28,4 bzw. 28.9 Prozent.

    Dennoch wird die CDU stärkste Kraft im Bundestag werden und mit Friedrich Merz den Kanzler stellen. Doch mit wem soll die koalieren? Aus Drosdzols Sicht gebe es da nur eine Möglichkeit, abhängig davon, ob es die FDP in den Bundestag schafft oder nicht. Der Gladbecker CDU-Vorsitzende spricht sich für eine Koalition mit der SPD aus, „die vormalige Große Koalition“. Sollte es die FDP noch über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen, sollte man sie auch an der Regierung beteiligen, wirbt Drosdzol. „Christian Lindner hat Rückgrat bewiesen, er hat den Bruch der Ampel herbeigeführt und das war gut für Deutschland. Da bin ich mir sicher.“

    18.40 Uhr: Der bisherige Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes bezeichnet das Ergebnis als „nicht überraschend“. Aber schon in den vergangenen Wochen habe sich angedeutet, dass der Endspurt und die Wende nicht mehr gelingen würde. Gerdes blickt nun voraus, wichtig sei nun, eine stabile Regierung zu bilden. Er könne sich gut eine Koalition aus CDU und SPD vorstellen. Er hoffe, dass es die FDP nicht in den Bundestag schaffe, er macht die Liberalen für das Scheitern der Ampel-Regierung verantwortlich. Gleichzeitig hoffe er, dass die AfD unter 20 Prozent bleibt. 

    18.35 Uhr: Grünen-Bundestagskandidaten Peter Müller sagt: „Mich interessieren die Wählerwanderungen. Es gibt offenbar einen Anteil an Menschen, die nicht wussten, was sie wählen sollen.“ Und: „Ich wünsche uns eine Regierungsbeteiligung, damit wir das, für das wir die letzten drei Jahre geschuftet haben, fortführen können.“ Nun gelte es, die finalen Ergebnisse abzuwarten.

    18.30 Uhr: Als „erwartbar schlecht“ bezeichnet der SPD-Bundestagskandidat und Vorsitzende der Gladbecker SPD, Dustin Tix, das SPD-Ergebnis bei der ersten Prognose. Die sieht die SPD bundesweit bei 16 Prozent. Als die Zahlen bei der SPD-Wahlparty auf der Leinwand erscheinen, wird es still. „Für uns als SPD ist das kein guter Tag“, sagt Tix deutlich. Und weiter: „Das ist für uns ein rabenschwarzer Abend, das kann man nicht beschönigen.“ Neben dem eigenen Ergebnis sei vor allem auch der Balken bei der AfD erschreckend.

    Einzig positiv aus Sicht von Tix sei allenfalls die Wahlbeteiligung, die laut Prognosen bei 84 Prozent liegen soll und damit die höchste seit 1990 ist. 

    Was das für den Kampf ums Direktmandat für Gladbeck, Bottrop und Dorsten bedeutet? Bisher war der Wahlkreis eine sichere Bank für die SPD, doch Tix rechnet mit einem engen Kampf. Nach der ersten Prognose sei die SPD bundesweit um neun Prozent eingebrochen, die CDU habe zugelegt, das wirke sich sicher auch auf den Wahlkreis aus, vermutet Tix. Doch bis da Gewissheit herrscht, dauert es noch. Zuerst werden die Zweitstimmen ausgezählt, wenn das Ergebnis vorliegt, geht es an die Erststimmen, die über den Direktkandidaten entscheiden. 

    Erste Reaktionen der SPD Gladbeck

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      18.20 Uhr: Bisher gibt es noch keine Ergebnisse aus den Gladbecker Wahllokalen. Die jeweiligen Kandidaten und die Parteien warten auf erste Meldungen aus den Wahllokalen.

      18.15 Uhr: Nach aktuellen Prognosen liegt die Linke bei 8,5 Prozent. Die Freude bei den Mitgliedern rund um den Bundestagskandidaten Uwe Foullong war bei Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen groß. Denn: Einen Kandidaten aus dem Wahlkreis Bottrop/Gladbeck/Dorsten in den Bundestag bringen könnten überraschend die Linken: „8,3 Prozent könnten reichen für Uwe Foullong, haben wir vorher ausgerechnet“, sagt die Linken-Kreisvorsitzende Nicole Fritsche-Schmidt bei der Wahlparty in ihrem Parteibüro an der Lambertistraße in Gladbeck. Dass der Kirchhellener Kaufmann und seine Partei in den vergangenen Wochen ein Hoch in der Wählergunst erlebte, habe man bei den Gesprächen mit den Bürgern zuletzt spüren können. „Am meisten freuen wir uns aber über die tolle Wahlbeteiligung“, sagt die Kreisvorsitzende. „Darüber müssen sich alle Demokraten freuen.“   

      Wahlparty im Büro der Gladbecker LINKEN in Gladbeck
      Große Freude bei Spitzenkandidat Uwe Foullong (rechts) und weiteren Parteimitgliedern bei der Wahlparty am Sonntag im Büro der Gladbecker Linken bei Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen.© FUNKE Foto Services | Frank Oppitz

      18.10 Uhr: Stille bei der ersten Prognose, die die SPD bei 16 Prozent sieht und damit das schlechteste Ergebnis aller Zeiten. Demnach wäre die SPD im Bundestag nur noch drittgrößte Fraktion im Bundestag. Applaus gab es nur beim Ergebnis der FDP, die mit der Fünf-Prozent-Hürde kämpft.

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      18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen. Jetzt werden die Stimmen ausgezählt.

      17.55 Uhr: Countdown auf der Wahlparty von Dustin Tix: Warten auf die Prognose um 18 Uhr. Moderator Nils König erinnert an den Einsatz von Dustin Tix. 60 bis 70 Stundenwochen waren normal im Wahlkampf. Zuvor hat der Kandidat selbst den Helfern schon gedankt. Bürgermeisterin Bettina Weist ist auch dabei. Sie schaut sich die Prognose gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen im Wahlkreis an.

      Wahlparty Dustin Tix
      Dustin Tix, der Kandidat der SPD, hat zur Wahlparty nach Kirchhellen geladen.© WAZ | Wahlparty Dustin Tix

      17.40 Uhr: Nur noch wenige Minuten, dann schließen die Wahllokale.

      17.35 Uhr: Bottrop hat Gladbeck bei der Wahlbeteiligung doch noch übertroffen. Um 16 Uhr lag diese in der Nachbarstadt bei 67 Prozent. In der dritten Stadt im Wahlkreis, in Dorsten, lag sie bei 50,6 Prozent.

      16.20 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl liegt weiter deutlich höher als bei der Bundestagswahl 2021. Für 16 Uhr meldet die Stadt Gladbeck eine Wahlbeteiligung von 64,9 Prozent. Das bedeutet, dass 7287 Wähler zu diesem Zeitpunkt in 13 ausgewählten Wahlräumen bereits ihre Stimme abgegeben haben. Bei der vergangenen Bundestagswahl lag die Wahlbeteiligung zu dieser Zeit bei 52,1 Prozent.

      15.10 Uhr: Alleine, in kleinen Gruppen, mit der Familie; in Jogginghose und Maske, in Jeans oder Sonntagskleidung: Bis zum Mittag haben sich bereits zahlreiche Gladbecker auf den Weg ins Wahllokal gemacht. Bis 18 Uhr sind die Lokale noch geöffnet.

      15 Uhr: Die Wahlbeteiligung in den 13 Gladbecker ausgewählten Wahllokalen lag um 14 Uhr bei 50,9 Prozent. 5713 Wähler hatten in diesen Wahlräumen zu dieser Zeit ihre Stimme abgegeben. Bei der Bundestagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung zu dieser Zeit bei 39,1 Prozent. Es zeichnet sich bei dieser Bundestagswahl also eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab.

      Wahllokal im Stimmbezirk / Wahlraum 14.2, Deutsche Rockwool in Gladbeck
      Bei der Bundestagswahl 2025 zeichnet sich in Gladbeck eine hohe Wahlbeteiligung ab. © FUNKE Foto Services | Frank Oppitz

      14 Uhr: Im Wahllokal bei Rockwool haben bis 10 Uhr 76 Personen ihre Stimmen abgegeben. Schon zwei Stunden später sieht es ganz anders aus: Die Schlange vor dem Wahllokal reicht bis zur Eingangstür, die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen zwischenzeitlich stoppen, um bei der Erfassung hinterherzukommen. Bis ca. 13 Uhr haben bereits 366 Personen ihren Stimmzettel in die Urne geworfen. Normalerweise sei erst nachmittags so viel Betrieb, sagt einer der Wahlhelfer. Mittags sei es für gewöhnlich ruhiger. Das ist bei der heutigen Wahl anders: „So viele hatten wir um diese Zeit noch nie“, sagt eine Wahlhelferin.

      13.30 Uhr: Nach Angaben der Stadtverwaltung läuft die Bundestagswahl reibungslos. Zwischenfälle oder Pannen habe es bisher nicht gegeben.

      13.20 Uhr: Die Stadt Gladbeck gibt einen weiteren Zwischenstand zur Wahlbeteiligung. Demnach lag diese um 12 Uhr in den 13 ausgewerteten Wahllokalen bei 30,6 Prozent. 3437 Wähler haben in diesen Wahlräumen zu diesem Zeitpunkt ihre Stimme abgegeben. In Bottrop lag sie bei 29,5 Prozent, in Dorsten bei 26,1 Prozent. Gladbeck liegt bei der Wahlbeteiligung demnach im Wahlkreis knapp vorne. Im gesamten Wahlkreis 124 Bottrop - Recklinghausen III, zu dem auch Gladbeck und Dorsten gehören, dürfen insgesamt 195.409 Bürger über die Zusammensetzung des neuen Deutschen Bundestages mitentscheiden. Bei der Bundestagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei 23,5 Prozent.

      11.30 Uhr: Eine erste Meldung aus den Wahllokalen: Die Wahlbeteiligung lag um 10 Uhr in 13 ausgewerteten Wahllokalen bei 9,4 Prozent. 1050 Wähler haben in diesen Wahlräumen zu diesem Zeitpunkt ihre Stimme abgegeben. Ein Vergleich zu den vergangenen Wahlen um 10 Uhr: Europawahl 2024: 6 Prozent; Landtagswahl 2022: 4,8 Prozent, Bundestagswahl 2021: 8 Prozent, Kommunalwahl 2020: 3,5 Prozent. Das zeigt, dass die Wahlbeteiligung bei dieser Bundestagswahl bisher höher ist als bei den vorherigen Wahlen. Hinzu kommt noch einmal die Zahl der Menschen, die bereits per Brief gewählt haben. Dazu hier mehr.

      9.30 Uhr: 51.612 Menschen in der Stadt sind dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, um einen neuen Bundestag zu wählen.

      8 Uhr: Die Wahllokale in der Stadt sind geöffnet. Noch bis 18 Uhr können die Gladbeckerinnen und Gladbecker ihre Stimme abgeben.

      Hier gibt es die wichtigsten Informationen zur Bundestagswahl 2025 in Gladbeck im Überblick.

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      Wie setzt sich der Wahlkreis in Gladbeck zusammen?

      Zusammen mit Bottrop und Dorsten gehört Gladbeck bei der Bundestagswahl 2025 zum Wahlkreis 124 „Bottrop – Recklinghausen III“. Deshalb treten die Direktkandidaten der Parteien, die mit der Erststimme gewählt werden, für Bottrop, Dorsten und Gladbeck an.

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      Im Wahlkreis 124 (Bottrop-Gladbeck-Dorsten) sind insgesamt 195.632 Menschen im Wählerverzeichnis eingetragen (Stand: 12. Januar) – aufgeteilt in Bottrop (85.656), Gladbeck (51.657) und Dorsten (58.319). Die Verteilung der Wahlkreise richtet sich nach der Einwohnerzahl: Rund 250.000 Einwohner soll ein Wahlkreis etwa haben. Weicht die tatsächliche Zahl um mehr als 25 Prozent ab, müssen die Wahlkreise neu zugeschnitten werden, erklärt der Deutsche Bundestag. 

      Welche Kandidaten stehen in Gladbeck zur Wahl?

      Mit der Erststimme wird der Direktkandidaten im Wahlkreis vor Ort gewählt. Diese Direktkandidaten sind für die drei Städte im Wahlkreis 124 im Rennen für das Amt des Bundestagsabgeordneten.

      Die WAZ hat alle Kandidaten der Parteien, die im aktuellen Bundestag vertreten sind, in einem Artikel vorgestellt. Dazu hat die Lokalredaktion allen Kandidaten die gleichen fünf Fragen gestellt.

      • Hier geht es zum Artikel über Dustin Tix (SPD)
      • Hier geht es zum Artikel über Nicklas Kappe (CDU)
      • Hier geht es zum Artikel über Peter Müller (Grüne)
      • Hier geht es zum Artikel über Markus Mellerke (AfD)
      • Hier geht es zum Artikel über Andreas Bucksteeg (FDP)
      • Hier geht es zum Artikel über Uwe Folloung (Die Linke)

      Wann werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt?

      „In der Zeit vom 17. Januar bis zum 1. Februar werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt“, kündigt die Stadtverwaltung Gladbeck an. Die Karte soll möglichst am Wahlsonntag zur Stimmabgabe mitgebracht werden. Sollte dies nicht möglich sein, weil die Benachrichtigung vielleicht verloren gegangen ist, darf trotzdem die Stimme abgegeben werden. Wichtig: In solch‘ einem Fall muss unbedingt der Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden.

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      Wie funktioniert die Briefwahl?

      Auf der Vorderseite der Karte ist individuell der Wahlraum angegeben. Ebenso gibt es Informationen zur barrierefreier Zugänglichkeit und Briefwahl. Die Stadtverwaltung weist darauf hin: „Zudem ist ein entsprechender QR-Code zur Briefwahl-Beantragung unten rechts mit eingedruckt – mit diesem kann die Briefwahl mit einem Smartphone oder Tablet bequem und schnell digital beantragt werden.“ Wer den Briefwahlantrag nicht digital stellen möchte oder kann, hat auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung einen Briefwahlantrag zum manuellen Ausfüllen abgedruckt.

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      Die Briefwahlunterlagen können online, schriftlich (per Brief, Mail, Fax) oder persönlich im Briefwahlbüro beantragt werden. „Selbstverständlich besteht dort auch wieder die Möglichkeit, sofort zu wählen“, heißt es aus dem Rathaus. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.

      Wo befindet sich das Briefwahlbüro?

      Das Briefwahlbüro befindet sich – wie bei der Europawahl 2024 – im Erdgeschoss des Neuen Rathauses, Raum 061 (barrierefrei zugänglich), Willy-Brandt-Platz 2. Es ist geöffnet von Donnerstag, 6., bis Freitag, 21. Februar, zu folgenden Zeiten: montags bis mittwochs, 8 bis 16.30 Uhr; donnerstags, 8 bis 17.30 Uhr; freitags, 8 bis 12 Uhr (am 21. Februar bis 15 Uhr); samstags (außer am 22. Februar), 10 bis 12.30 Uhr.

      Aufgrund der verkürzten Briefwahlzeit erfolgt erstmals zusätzlich eine Öffnung am Sonntag, 9., und 16. Februar, in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr. Die Verwaltung: „Bitte beachten: Bearbeitung und Versand der Briefwahlanträge kann erst ab dem 4. Februar erfolgen, da dann die entsprechenden Stimmzettel im Wahlbüro vorliegen.“

      Es sind 502 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingeplant

      David Hennig, Sprecher der Stadtverwaltung Gladbeck

      Eigentlich stand die Bundestagswahl für den 28. September im Kalender. Doch der Bruch der Ampelkoalition in Berlin Ende vergangenen Jahres führte dazu, dass der Urnengang vorgezogen werden muss. Das stellte die Stadtverwaltung vor organisatorische und logistische Herausforderungen. Wahlverzeichnisse mussten aktualisiert, Lokale organisiert, Stimmzettel gedruckt, helfende Hände gefunden werden. Die Liste ist abgearbeitet. Viele der Stellen, die immer wieder als Wahllokale genutzt werden, befinden sich ohnehin in städtischem Besitz, was die Planung vereinfachte.

      Stadtsprecher David Hennig berichtet: „Es sind 502 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingeplant. Das sind mehr als bei der Europawahl, weil wir jetzt bei der Bundestagswahl mehr Briefwahlbezirke haben.“ Das Gros der Helfer stellt die Stadtverwaltung.

      Wer beantwortet weitere Fragen?

      Für Fragen stehen jederzeit die Fachleute des städtischen Wahlbüros unter 02043/992204 und 02043/992203 zur Verfügung. Informationen zum Thema „Briefwahl“ sind auch im Internet auf der Homepage der Stadt Gladbeck unter www.gladbeck.de eingestellt. Eine Liste der Wahllokale ist gleichfalls eingestellt.

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