Die Stadt Duisburg hat einen stadtweiten Probealarm angekündigt: Am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr heulen die Sirenen im gesamten Stadtgebiet. Damit prüft die Stadt erneut ihr Konzept, mit dem sie die Bevölkerung im Gefahrenfall warnt und informiert. Der Test gehört zum bundesweiten Warntag, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert.

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Sirenen heulen in Duisburg: Bundesweiter Warntag prüft alle Warnmittel
Im gesamten Bundesgebiet erproben die Behörden an diesem Tag sämtliche Warnmittel und testen zugleich die Warnkonzepte der Kommunen. Ziel ist es, die Menschen für das Thema Warnung zu sensibilisieren und ihnen Tipps zur Selbsthilfe zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren.
Den Anfang macht ein einminütiger Dauerton, das Signal für die Entwarnung. Danach folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – er steht für die Warnung. Zum Abschluss ertönt erneut das Entwarnungssignal.
Über den Sirenentest informieren an diesem Tag auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter 0800/1121313 sowie die Warn-App „NINA“. Zusätzlich erfolgt eine Warnung per Mitteilung auf allen Mobilfunkgeräten.
Feuerwehr wertet den Probealarm aus
Für die Auswertung stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf ihre eigene technische Analyse des Sirenensystems. In der Vergangenheit haben in Duisburg nicht alle Sirenen ordnungsgemäß funktioniert: Nur 55 von 81 aktiven Sirenen lösten beispielsweise im März aus. Beinahe jede dritte Sirene heulte also nicht. Grund dafür war eine Umstellung der Sirenen auf den 5G-Standard, die noch nicht abgeschlossen war.
Wer eine Rückmeldung zu den Sirenen geben möchte, kann eine E-Mail mit dem Betreff „Probealarm“ an kub@feuerwehr.duisburg.de senden. Empfänger ist die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz.
Weitere Informationen zum Warntag und zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen stehen auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de.




