Beim landesweiten Warntag hat in Duisburg eine erhebliche Anzahl von Sirenen nicht ordnungsgemäß funktioniert: Nur 55 von 81 aktiven Sirenen lösten aus wie geplant. Beinahe jede dritte Sirene heulte also nicht. Dafür nennt die Stadt einen Grund.

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„Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten Rahmen“, sagt Stadtsprecher Falko Firlus. Er ordnet ein: „Die Sirenen im Stadtgebiet werden derzeit auf den 5G-Standard umgestellt. Dieser Prozess ist noch nicht überall abgeschlossen.“

Warntag in Duisburg: 26 von 81 Sirenen lösen nicht richtig aus

Beim Warntag am 12. März wurden alle 81 aktiven Sirenen getestet. Pünktlich um 11 Uhr sollten sie ihr Warnsignal ertönen lassen. Obwohl ein Drittel der Sirenen ausfiel, meldeten die allermeisten Nutzer auf der Facebook-Seite der Redaktion, die Sirenen seien gut zu hören gewesen. Manche merkten allerdings an, der Alarm sei zu leise gewesen.

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So meldet ein User, am Bahnhof Meiderich seien die Sirenen bei geschlossenem Fenster „kaum zu hören durch den Straßenverkehr“, auch in Neumühl seien sie „sehr leise“ gewesen, wenn Fenster und Türen geschlossen waren. An der Oststraße in Neudorf seien die Warntöne ebenfalls „kaum zu hören“ gewesen. Das Fazit einer Leserin in der Innenstadt: „Also bei Fenster zu und Tiefschlaf würde man das nicht hören.“

Also bei Fenster zu und Tiefschlaf würde man das nicht hören.

Leserin, auf der Facebook-Seite der Redaktion

Mehrere Nutzer berichten, der Cell-Broadcast habe nicht ausgelöst, also die Warnung, die eigentlich aufs Handy gehen soll.

Alarmsystem in Duisburg: Immer wieder gibt es Probleme mit Sirenen

Beim letzten Probealarm im September 2025 waren nur acht Sirenen in Duisburg ganz oder teilweise ausgefallen. Auch in den Vorjahren gab es bei Warntagen immer wieder Probleme mit Sirenen, die nicht auslösten.

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Wie gut die einzelnen Anlagen am Sirenenwarntag funktionieren, überwacht die Duisburger Feuerwehr. Die Warn-App Nina sei für die bundesweite Alarmierung durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich zum Start des Sirenenalarms ausgelöst worden.

Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt Duisburg auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung angewiesen. Feuerwehr (über das städtische Callcenter, 0203 283 94000) und Stabsstelle für Krisenmanagement (E-Mail: kub@feuerwehr.duisburg.de) nehmen dabei Meldungen über Sirenen, die gut zu hören waren, ebenso entgegen wie Meldungen über Sirenen, bei denen das nicht der Fall war.