Viele Anwohner in Duisburg kennen die Dampfwolken, die aus den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann (HKM) aufsteigen. Und an der Farbe und am Geruch erahnen manche Nachbarn, wenn etwas nicht stimmt im Stahlwerk. Das war am Pfingstsamstag der Fall.

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Ein Mann, der auf der anderen Rheinseite in Rheinhausen wohnt, sah gegen 20 Uhr eine „schwarze, ungewöhnliche Rauchwolke“ über dem Werk. Etwa eine Stunde habe es gequalmt, später auch in einem orangefarbenen Ton. Also wandte er sich an HKM und meldete sich bei unserer Redaktion mit dem Hinweis: „Technische Probleme bei HKM.“

Schwarzer Rauch und Feuerwehr-Einsatz: HKM klärt auf

HKM-Sprecher Peter Schelkle klärt den Hintergrund auf: „Das sichtbare Rauchereignis war die Folge eines planmäßigen Stillsetzens eines Hochofens, in dessen Leitung sich noch Reststaub befand.“ Das Unternehmen sei dazu mit den Behörden im Austausch. Inzwischen sei das Aggregat wieder in Betrieb.

Die Duisburger Feuerwehr bestätigt, dass sie ebenfalls am Samstag, 23. Mai, auf dem Werksgelände im Einsatz war. Das hatte laut Peter Schelkle aber einen anderen Grund: „Der Feuerwehreinsatz hing mit einem Kabelbrand kleineren Ausmaßes zusammen, der innerhalb einer Stunde gelöscht war und der keine Sichtbarkeit (Flammen/Rauch) nach außen verursachte.“