Dieses Konzert ist ein Glücksfall für alle Jazz-Fans in Duisburg: Am 8. Mai spielt der gefeierte Musiker Aaron Parks ein Intermezzo-Konzert in der Lutherkirche in Duissern.

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Aaron Parks war keine 25 Jahre alt, als er für das renommierte Jazz-Label »Blue Note« sein einflussreiches Album „Invisible Cinema“ einspielte. Nun ist Parks mit seiner Band „Little Big“ zu Blue Note Records zurückgekehrt. Das vom Blue-Note-Chef Don Was mitproduzierte Album „Little Big III“ ist die dritte Veröffentlichung des Quartetts mit dem Gitarristen Greg Tuohey, dem E-Bassisten David Ginyard Jr. und Drummer Jongkuk Kim. Musikkritiker dieser Zeitung sind voll des Lobes. „Aaron Parks gelingt ein Kunstwerk. Wunderschöne, eingängige Melodien, leicht, nicht seicht. Ruhig und emotional, ohne zu langweilen, ohne in Gedudel zu verfallen“, schreiben sie.
Kartenvorverkauf für die Konzerte in Duisburg-Duissern hat begonnen
Aaron Parks studierte an der University of Washington und der Manhattan School of Music. 2001 erhielt er das renommierte Cole Porter-Stipendium der American Pianists Association. Auch außerhalb seiner eigenen Projekte ist Parks ein gefragter Pianist mit Auftritten und Veröffentlichungen. Mit der um Joshua Redman gebildeten Band „James Farm“ spielte er das Album „City Folk“ ein, das 2016 mit dem „Echo“ in der Kategorie Jazz ausgezeichnet wurde.

Für das Konzert am 26. Juni, gibt es indes eine Programmänderung. Intermezzo-Organisator Karl Bongartz erklärt: „Anat Cohen hat ihre komplette Europa-Tour abgesagt. Uns ist es aber gelungen, zum gleichen Termin einen Top-Act des europäischen Jazz zu verpflichten.“ Vincent Peirani kommt mit seinem Trio „Jokers“ nach Duisburg.
Gemeinsam mit dem italienischen Gitarristen Federico Casagrande und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz zelebriert er das spontane Wechselspiel der musikalischen Rollen. Der Joker als Bandname ist treffend gewählt als Spielkarte, die jeden ersetzen und als höchster Trumpf eingesetzt werden kann. Vincent Peirani hat dabei die Sprache des Akkordeons im Jazz neu definiert. Sein musikalisches Charisma und seine eigenwillige Vorstellungskraft haben ihn an die Spitze des europäischen Jazz katapultiert.
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Karten für beide Abende gibt es ab sofort online oder etwa bei „1001 Buch“ in Neudorf sowie in der Weinhandlung Hauschild. Der Eintritt kostet ab 21 Euro, Ermäßigung möglich.





