Die Stadt Duisburg hat bei einem landesweiten Warntag am Donnerstag, 13. März, ihr Sirenensystem überprüft – und damit das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Die ersten Ergebnisse des Probealarms sind durchwachsen.
- Die Lokalredaktion Duisburg hält Sie auch hier auf dem Laufenden: Duisburg-Newsletter gratis als E-Mail schicken lassen + Instagram + WhatsApp + Facebook +
Nach Angaben der Stadt hat die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) grundsätzlich wie erwartet funktioniert. Bei 73 von 80 stadtweit Sirenen habe es keinerlei Probleme gegeben, eine Sirene an der Albert-Einstein-Straße in Hamborn aber nur beim ersten Entwarnungston ausgelöst.
Stadt Duisburg: Keine Rückmeldung bei sechs Sirenen
Bei sechs weiteren Sirenen an der Tonstraße und Wintgensstraße in Duissern, Steinenkamp in Meiderich, Am See in Wedau sowie Am Lindentor und Sermer Straße in Serm sei über das vorhandene Monitoring-System keine Rückmeldung erfolgt. Ob sie doch aufheulten oder stumm blieben beziehungsweise nicht funktionsfähig sind, müsse noch geklärt werden.
Seitens der Stadt sei umgehend damit begonnen, die Ursachen zu ermitteln. Klar ist: Zwei Sirenen mit den Standorten Kiffward in Meiderich und Kruppstraße in Wedau konnten definitiv nicht ertönen. Sie sind aktuell aufgrund von Baumaßnahmen abgebaut.
Warnung über die App NINA
Darüber hinaus teilt die Stadt mit, dass die Warn-App NINA für die bundesweite Alarmierung durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich zum Start des Sirenenalarms ausgelöst worden sei. Auch die Funktion des Cell Broadcasts wurde getestet, das als weiteres Warnmittel durch das BBK im vergangenen Jahr eingeführt wurde.

Täglich (außer Samstag)
Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die zahlreichen Kommentare zum Probealarm in Duisburg auf der Facebookseite der Redaktion deuten darauf hin, dass die meisten über ihre Handys alarmiert wurden und auch Sirenen gehört haben. Allerdings werden aus mehreren Stadtteilen wie schon bei den vergangenen Warntagen Probleme gemeldet. Einige habe gar keine Sirenen vernommen oder nur sehr leise. Die Wahrnehmungen waren hier aber teils sehr unterschiedlich.
Zu leise oder zu laut?
Und es gibt es offenbar auch Menschen in Duisburg, denen das Geheule der Sirenen viel zu laut ist. Sie seien „eine Katastrophe für Tiere und ältere Menschen“, heißt es etwa in einem Facebook-Kommentar.
Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können nach Angaben der Stadt diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000 oder per E-Mail an call@stadt-duisburg.de gemeldet werden.





