Die Stadt Duisburg zieht eine erfolgreiche Jahresbilanz 2025 zu ihren „Null-Toleranz“-Aktionen in den verschiedenen Stadtteilen. So wurden allein 362 wilde Müllkippen festgestellt und beseitigt. Immerhin 127 Fahrten konnten den Verursachern in Rechnung gestellt werden.

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„Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Unsere Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es, dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen.“

Stadt Duisburg sagt dem Müll den Kampf an
Einmal im Monat hatte das Bürger- und Ordnungsamt die Aktionen jeweils über eine Woche lang zusammen mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) durchgeführt. Von Januar bis Dezember wurden in der Altstadt, in Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf insgesamt über 12.900 Maßnahmen getroffen.
Die Abfallaufsicht hat im Zuge der Kontrollen 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet – zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen. 195 Schrottfahrzeuge haben die Einsatzkräfte zudem entdeckt.
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Zahlreiche Schrottfahrzeuge entdeckt
Der Städtische Außendienst (SAD) hat gleichzeitig 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 173 Verwarnungsgelder erhoben – unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde. 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge hat der SAD darüber hinaus gekennzeichnet.
Auch Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung waren bei den „Null-Toleranz“-Aktionen verstärkt im Einsatz. Sie erteilten insgesamt 7648 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Mitarbeitende der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung sprachen zudem 3680 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen aus.
Seit dem Start der „Null-Toleranz“-Aktionen im Kampf gegen den zunehmenden Müll Ende 2016 wurden nach Angaben der Stadt mit Ausnahme der Corona-Jahre 2020 bis 2022 mehr als 85.000 Maßnahmen in Duisburg durchgeführt.




