Am Hochemmericher Markt, am Toeppersee, im Volkspark und an vielen anderen Orten im linksrheinischen Duisburg werden ihm Menschen jetzt begegnen: Thorsten Mieden ist der neue Bezirksdienstmitarbeiter für Rheinhausen. Er arbeitet beim Städtischen Außendienst (SAD) und soll für mehr Präsenz, Ansprechbarkeit und Ordnung im Bezirk sorgen.

Täglich (außer Samstag)
Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Wie vielfältig Rheinhausen ist, spürt Mieden bei seinen Streifgängen durch Friemersheim, Hochemmerich, Bergheim, Rumeln-Kaldenhausen und Rheinhausen-Mitte. „Ab und an ruppig, idyllisch, aber auch grün“ – so beschreibt er den Bezirk und damit seinen neuen Arbeitsplatz, der von alten Industrieflächen bis zu den Rheinauen reicht.
Neuer Bezirksdienstmitarbeiter will Ansprechpartner für alle sein
Über die rund 79.000 Einwohnerinnen und Einwohner in seinem Gebiet sagt der 44-Jährige: „Die Rheinhausener sind offen, ehrlich und direkt – das finde ich gut.“
Thorsten Mieden ist einer der ersten Mitarbeiter des neuen Bezirksdienstes. Er soll im Auftrag des Bürger- und Ordnungsamtes ein Netzwerk im Stadtteil aufbauen zwischen Anwohnern, Vereinen, Gewerbetreibenden, Schulen und Kitas.

Stadt Duisburg reagiert auf Sorgen vieler Anwohner
Der neue Bezirksdienst ist Teil einer städtischen Initiative, die auf Sorgen vieler Duisburger reagiert. Immer wieder berichten Bürger, dass sie sich in manchen Vierteln unsicher fühlen oder dass Müll und Vandalismus das Umfeld belasten. In Rheinhausen betreffen die Beschwerden wohl überwiegend den Hochemmericher Markt, die Fußgängerzone und den Toeppersee.
Als die Bezirksvertretung den entsprechenden Antrag im vergangenen Jahr beschloss, wurden aber auch der Berthaplatz und Seitenstraßen wie die Annastraße als Orte genannt, an denen es mehr Präsenz braucht. „Dort gibt es oft Menschenansammlungen, durch die sich Anwohner unwohl fühlen“, sagte Mehmet Aslan (SPD) damals.
Auch interessant
An solchen Punkten will die Stadt jetzt mit mehr Präsenz gegensteuern. Künftig sollen in jedem der sieben Bezirke zwei Mitarbeiter unterwegs sein, meist zu Fuß und in Uniform. Sie kontrollieren dabei nicht wie klassische Ordnungskräfte, ob jemand falsch parkt oder Müll liegen lässt. Ihre Aufgabe ist es, im Viertel sichtbar zu sein, Gespräche zu führen und Probleme früh zu erkennen.
Neben Streifgängen sind mobile Wachen auf Wochenmärkten und Infostände bei Stadtfesten geplant. Außerdem sollen die Bezirksdienstmitarbeitenden regelmäßig mit Polizeibeamten gemeinsam unterwegs sein, um das Sicherheitsgefühl zu stärken.
[Wir schicken Ihnen jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps. Hier können Sie den Duisburg-Newsletter bestellen.]
So tickt Thorsten Mieden privat
Thorsten Mieden bringt dafür Erfahrung mit. Sieben Jahre war er bereits beim SAD im Einsatz, bevor er in den Bezirksdienst wechselte. Privat liest er gerne, er verbringt Zeit mit seinem vierjährigen Neffen, kümmert sich um seine Eltern und beschreibt sich selbst als technikaffin.
Wer ein Anliegen hat, kann Thorsten Mieden persönlich im Stadtteil ansprechen. Ebenfalls kann der Kontakt aufgenommen werden per Mail an die zentrale SAD-Adresse sad@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283 39 00.






