In belebten Stadtteilzentren und in einem der bekanntesten Problemviertel Duisburgs soll Adem Kumas zu einem wichtigen Ansprechpartner werden. Der 43-Jährige ist einer der ersten Mitarbeiter im neuen Bezirksdienst des Städtischen Außendienstes (SAD) und zuständig für den Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl.

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„Mein Stadtbezirk hat von allem etwas: die Rheinauen in Baerl, Deiche und Felder in Homberg sowie den Rhein und die Ruhr in Ruhrort“, findet Adem Kumas. Neben den drei namensgebenden Stadtteilen fällt Hochheide in sein Gebiet. Auch in der Hochhaussiedlung der Weißen Riesen ist Kumas jetzt unterwegs.

Neuer Bezirksdienst in Duisburg: Das sind die Aufgaben der Mitarbeiter

Der 43-Jährige und seine Kollegen beim Bezirksdienst sollen unabhängig vom SAD arbeiten und keine klassischen Aufträge des Ordnungsamts übernehmen, steht im Beschluss des Stadtrats. Statt Grillverbote zu kontrollieren oder Halter von unangeleinten Hunden im Park anzusprechen, sollen sie für Passanten, Vereine und Geschäftsleute greifbar sein und ein Netzwerk aufbauen.

Sie patrouillieren meist zu Fuß und immer in Uniform, wie die Stadt mitteilt. Neben Streifgängen sind mobile Wachen auf Märkten und Infostände bei Stadtfesten geplant. Außerdem sollen die neuen SAD-Kräfte häufiger mit Bezirksbeamten der Polizei auf Streife gehen.

Adem Kumas ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für den Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl. Hier stellt er sich auf dem Homberger Markt vor.
Adem Kumas ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für den Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl. Hier stellt er sich auf dem Homberger Markt vor. © Stadt Duisburg | Tanja Pickartz

Damit reagiert die Verwaltung auf Sorgen vieler Einwohner. Seit 2022 zeigen die Bevölkerungsbefragungen der Stadt, dass sich viele Duisburgerinnen und Duisburger unsicher fühlen. Daher verstärkt die Stadt ihr Sicherheitspersonal. So wurde der Städtische Außendienst von 87 Stellen (Anfang 2019) auf inzwischen 149 aufgestockt.

Im vergangenen Jahr beschloss der Rat der Stadt 15 weitere Vollzeit-Stellen für den neuen Bezirksdienst. Je zwei Mitarbeiter sind in den Bezirken unterwegs, hinzu kommt eine Leitungsstelle für die Arbeitsgruppe. Die ersten sechs Mitarbeiter des Bezirksdiensts haben im Juli ihre Arbeit aufgenommen.

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Adem Kumas will mit Anwohnern ins Gespräch kommen

Dazu zählt Adem Kumas. Er arbeitet seit sechs Jahren beim SAD des Ordnungsamts, wie die Stadt erklärt. Er ist Vater von zwei Kindern, unternimmt gerne Familienausflüge und trainiert im Fitnessstudio. Und er liebt seine Heimatstadt und ihre Einwohner: „Die Duisburger sind direkt, offen, bodenständig und hilfsbereit.“

Sein neuer Arbeitsplatz ist der drittgrößte Bezirk in Duisburg. Er umfasst 37 Quadratkilometer und über 41.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Adem Kumas sagt: „Mein Wunsch und Ziel ist es, einen positiven, vertrauensvollen Beitrag für die Menschen vor Ort zu leisten. Ich möchte als lösungsorientierter und verlässlicher Ansprechpartner mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.“

Wer Fragen oder ein Anliegen hat, kann Kumas direkt ansprechen, ihn per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 erreichen.