Der Schweizer Baustoffriese Holcim übernimmt den Duisburger Konzern Xella für 1,85 Milliarden Euro.
Mit dem Kauf wollen die Schweizer ihre Position im Bereich nachhaltiges Bauen stärken, wie Holcim weiter mitteilte. Zu Xella gehören die Marken Ytong, Silka, Hebel und Multipor. Das Unternehmen mit Hauptsitz an der Düsseldorfer Landstraße in Huckingen bietet seine Produkte nach eigenen Angaben in 21 europäischen Märkten an.
Holcim-Deal: Was bedeutet die Übernahme für Xella?
Xella beschäftigt den Unternehmensinformationen zufolge mehr als 4000 Mitarbeiter und erwartet 2025 einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Der Zukauf soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich üblicher Bedingungen und der behördlichen Genehmigungen.

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Laut einer Pressemitteilung soll die globale Reichweite von Holcim sich positiv auf die Entwicklung des Baustoffherstellers auswirken. Die Schweizer verfolgen unter dem Titel „NextGen Growth 2030“ eine Strategie, die sich unter anderem auf die Expansion „hochwertiger Baulösungen“ konzentriert.

Holcim-CEO Miljan Gutovic nennt den Erwerb des Duisburger Konzerns in diesem Zusammenhang einen „Meilenstein“. Nach Lesart der Unternehmensmitteilungen soll die Übernahme keine direkten Folgen für die Xella-Beschäftigten haben. Gutovic freue sich darauf, die 4000 Mitarbeitenden willkommen zu heißen.
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Xella entstand 2002 aus der Bausparte des Duisburger Traditionsunternehmens Haniel. Der Konzern war von 2006 bis 2008 Trikotsponsor des MSV Duisburg. (mit dpa)





