„Das Feuerwerk in Ruhrort ist jedes Mal eine Wucht. Da muss man einfach hin“. Das 30. Ruhrorter Hafenfest ist am Freitagabend gerade wenige Stunden alt, da sind die meisten Besucherinnen und Besucher schon beseelt – von den bunt leuchtenden Bötchen und dicken Pötten, die sich auf dem Rhein zum Schiffskorso aufreihen. Vom schillernden Feuerwerk, das mit ein bisschen Verspätung um kurz nach 23 Uhr von der Friedrich-Ebert-Brücke abgefeuert wird. Und natürlich auch von der Open-Air-Disco-Fox-Party, die viele Gäste vor dem Dammcafé feiern.

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Katrin und Werner Kremer haben den Hafenfest-Besuch sogar zum ersten Hochzeitstag geschenkt bekommen. Den Huckingern gefällt es im Hafenstadtteil richtig gut. Sie postieren sich auf der blauen Brücke. Andere stehen in Reihen am Leinpfad oder haben ihre Klappstühle auf dem Deich in Laar aufgebaut.

Mehr Polizei und Ordner: Erhöhte Sicherheitsauflagen beim Ruhrorter Hafenfest
Anders als in Essen, wo ein Feuerwerk wegen Trockenheit kurzfristig abgesagt worden war, gab es in Duisburg keine Probleme. „Wir hatten extra zwei Ortstermine mit den Behörden. Die Erlaubnis war nicht in Gefahr“, betont Alexander Klomparend, Sprecher des Veranstalters „Duisburg Kontor“.
Er ist mit dem Auftakt zufrieden. „Es war schon früh recht voll.“ Auch auf der anderen Rheinseite – im „Hafensturm“ in Homberg war zwischenzeitlich Einlass-Stopp, weil so viele in dem Biergarten feiern wollten. Von hier hat man ebenfalls einen guten Blick Richtung Ruhrort.
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Posted by WAZ Duisburg on Friday, August 15, 2025
Eine Zuschauerin, die wegen der Pyro-Show zum Hafenfest gekommen ist, hat nur einen kleinen Kritikpunkt: „Schade, dass man die Musik nicht so gut hört.“. Die wird diesmal nur von Lautsprechern wiedergegeben und erstmals nicht über Radio Duisburg übertragen. „Es hört kaum noch jemand Ukw-Radio. Und die Übertragung via Internet ist so zeitverzögert, dass es einfach nicht mehr synchron ist“, erklärt Klomparend.
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Drohnenshow am Samstagabend soll viele Zuschauer locken
Eigentlich hätte das Feuerwerk also pünktlich um 23 Uhr starten können. Doch in der Sperrzone befanden sich noch Leute. Erst als die verschwunden waren, konnten die Feuerwerker loslegen. Minuten lang funkelten Dahlien über der Brücke. Der legendäre Pyro-Wasserfall wurde von den Zuschauern mit „Ah und Oh“ begleitet.

„Für die Umwelt und die Tiere ist das natürlich nicht so gut“, sagt eine Betrachterin selbstkritisch. Sie freut sich deshalb, dass es am Samstagabend mit einer Drohnenshow weiter geht. Die ist neu im Programm vom Hafenfest und ein zusätzliches Highlight zum 30. Geburtstag. Die kleinen fliegenden Objekte steigen am Samstag ab 22 Uhr von der Mercatorinsel auf.

Während die Leute vor den Bühnen an der Schifferbörse und auf dem Richard-Hintorf-Platz feiern und tanzen, wird das Hafenfest im Hintergrund von enorm viel Sicherheitspersonal und Polizisten begleitet. Auch mehr Sanitäter sind vor Ort. „Die Sicherheitsauflagen haben sich noch einmal erheblich verschärft“, bestätigt Alexander Klomparend.
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Das Hafenfest geht am Samstag weiter. Das Musikprogramm startet um 13 Uhr am Richard-Hintorf-Platz mit dem Shanty-Chor „Leinen Los“. Eine komplette Übersicht, was in Ruhrort am Wochenende los ist, gibt es hier.

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Dass man hier in Duisburg-Riuhrort gut feiern kann, hat sich übrigens bis in die Niederlande rumgesprochen. Einige Schiffer, die mit ihren Booten bis Berlin geschippert waren, funkten auf dem Rückweg spontan die Duisport-Crew an und fragten nach einem „lekker“ Plätzchen am Leinpfad. Sie bleiben nun bis Sonntag in Ruhrort und finden es hier echt „leuk“.





























