Die kommenden vier Wochen werden für Autofahrer in Duisburg kein Spaß. Wenn die A59 wechselseitig voll gesperrt wird, rechnet auch die Polizei Duisburg mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen im innerstädtischen Bereich. Besondere Verkehrslenkungen im Zusammenhang mit der Sperrung seien aktuell nicht geplant. Erst wenn sich eine Lage entwickelt, die ein Handeln der Polizei notwendig macht, werde man tätig, etwa bei konkreten Gefährdungslagen.

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„Wir appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmenden, vorausschauend zu fahren, alternative Routen zu prüfen und insbesondere darauf zu achten, Kreuzungen freizuhalten, um Rückstau und Blockaden zu vermeiden“, sagt Polizeisprecherin Julia Tekock.
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Polizei Duisburg: Autobahn-Sperrung ist was anderes als Parookaville-Festivalverkehr
Wer am vergangenen Wochenende das Parookaville-Festival in Weeze besucht hat, der konnte staunen ob der Vielzahl eingesetzter Polizeikräfte, die mit Streifenwagen, Motorrädern und ganzen Mannschaftsbussen unterwegs waren. Im weiten Umfeld zum Festival regelten hier mehrere Tage lang Beamte den Verkehr, sorgten beispielsweise an Kreisverkehren gemeinsam mit Ordnern für einen schnellen Durchfluss der zigtausend angereisten Festivalgäste. Statt Stop-and-Go entstand so an vielen Stellen ein kontinuierlicher, ruhiger Verkehrsfluss.
Könnte so eine Maßnahme nicht auch in Duisburg helfen, das ganz große Chaos zu vermeiden? Zum Beispiel an den Kreisverkehren in Ruhrort oder entlang der B8? Zumindest in den ersten Tagen, bis sich alle gewöhnt und sortiert haben? Die Polizei lässt keine große Hoffnung auf Erleichterung aufkommen: Ein Vergleich mit dem Verkehrsaufkommen rund um Großveranstaltungen wie das Parookaville-Festival greife in diesem Zusammenhang zu kurz, findet Polizeisprecherin Julia Tekock.
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Dauerpräsenz der Polizei sei „grundsätzlich nicht machbar“
„Solche Ereignisse sind zeitlich auf ein paar wenige Tage klar begrenzt, werden im Vorfeld intensiv geplant und mit einem hohen Personalaufwand begleitet – mit zahlreicher Unterstützung durch Polizeikräfte aus anderen Behörden.“ Für eine längerfristige Sperrung einer Autobahn sei eine solche Personalbündelung in der Regel nicht vorgesehen.
Eine Dauerpräsenz an neuralgischen Punkten sei deshalb grundsätzlich nicht machbar. „Unsere Kräfte fehlen dann möglicherweise dort, wo es wirklich brennt – etwa bei Unfällen oder akuten Gefahrenlagen.“







