Im Innenhafen darf man seit wenigen Wochen schwimmen, kostenlos und ohne Anmeldung. Zu verdanken haben die Duisburger diese besondere Neuheit dem Kollektiv „Transurban“. Eigentlich ist das „Freibad“ noch bis zum 5. Juli nur von donnerstags bis sonntags geöffnet. Doch bei fast 38 Grad am Mittwoch gibt es nun eine coole Überraschung: Ab 14 Uhr darf man plantschen und seine Bahnen ziehen.

Täglich (außer Samstag)
Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Damit Duisburgerinnen und Duisburger sicher ins Wasser können, passen Ehrenamtliche der DLRG am Beckenrand auf. Lukas ist an diesem Mittwoch der tapfere Held der DLRG, der dafür verantwortlich ist, dass außer der Reihe aufgemacht werden kann. Der Duisburger nimmt sich gerne die Zeit, um das Plantschen im Innenhafen zu ermöglichen. Er selbst arbeitet im Schichtdienst und wird am Abend noch Lokomotive fahren.
Schwimmer ohne Aufsicht gefährden Zukunft von „Duispool“

Erst am Dienstag hatten sich Menschen nicht von den offiziellen Öffnungszeiten abhalten lassen und waren über die Absperrungen ins Wasser gestiegen, um ohne Aufsicht und Genehmigung ein Bad zu nehmen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) hatten auf den Ansturm reagiert und den Schwimmbereich im Innenhafen zusätzlich mit Bauzäunen verbarrikadiert.
Denn Schwimmer, die ohne Bademeister ins Wasser gehen, riskieren nicht nur ein Bußgeld, sondern im schlimmsten Fall auch lebensgefährliche Situationen – und am Ende auch die mögliche Zukunft von „Duispool“.
Darauf weist Georg Barringhaus hin. „Es gibt klare Regeln, wann hier geschwommen werden darf“, so der künstlerische Leiter des Projekts „Transurban“ auf Nachfrage dieser Redaktion. Wer das Projekt „Duispool“ cool finde, müsse sich auch den vorgegebenen Rahmen halten. „Alle Leute, die sich nicht an die Regeln halten, machen das Projekt kaputt.“
Erhalt von „DuisPool“: Alle müssen mitmachen

Tatsächlich möchte das Kollektiv „Transurban“ dafür sorgen, dass das derzeit wohl coolste Freibad der Stadt dauerhaft erhalten bleibt. An einem Stand vor Ort liegt deswegen eine Unterschriftenliste für den Erhalt von „Duispool“ aus. „600 Unterschriften haben wir hier schon gesammelt, zudem werden wir noch eine Online-Petition starten“, sagt Barringhaus. Am Ende wird es aber nicht nur auf die Zahl der Unterschriften ankommen, sondern vor allem auch darauf, dass alle mitspielen – ob Behörden oder Badegäste.
Auch interessant
Fest steht bisher: „Duispool“ ist bis einschließlich Sonntag, 3. August, geöffnet. Zum Ende der Woche werden sich die Öffnungszeiten ändern: Von Sonntag, 6. Juli, bis zum Ende ist das Baden nur noch am Wochenende zwischen 12 und 20 Uhr möglich. Außer der Reihe sind zunächst keine Termine (mehr) geplant.





