Fünf Termine hat das Amtsgericht Dortmund für März 2026 auf der Liste der Zwangsversteigerungen. Es gilt aber Vorsicht: Zwangsversteigerte Immobilien in Dortmund sind längst keine Schnäppchen mehr. Die gestiegenen Preise für Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen haben auch die Versteigerung der Häuser verteuert. Inzwischen sinken die Preise aber wieder – die Zinsen steigen. Die Zahl der Versteigerungstermine nimmt wieder zu.

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Hauskauf-Interessierte sollten die Hoffnung aber trotz langer Suche nicht aufgeben. Jeden Monat zwangsversteigert das Amtsgericht Dortmund neue Immobilien. Hier die aktuellen Zwangsversteigerungen von Wohnungen und Häusern in Dortmund.
Zwangsversteigerungen in Dortmund – aktuelle Termine im März:
Einfamilienhaus: Im ersten Termin geht es um ein freistehendes Einfamilienhaus in Dortmund-Kirchlinde. Verkehrswert: 360.000 Euro. Das 50er-Jahre-Haus am Dorloh steht auf einem 703qm großen Grundstück und bietet 135qm Wohnfläche. Das Dachgeschoss ist schon ausgebaut, der Spitzboden nicht. Das Häuschen ist ein typisches Einfamilienhaus aus der Nachkriegszeit – es wirkt ein bisschen trist und grau, hat aber viel Potenzial. Eine Garage gibt‘s auch, sie liegt über eine Rampe befahrbar im Keller. Wer hier einziehen will, muss noch einiges tun, aber laut Gutachten ist das Haus in einem noch befriedigenden Zustand. Es gibt einige Feuchtigkeitsschäden, unter anderem unterm Dach und im Bad. Die Bäder selbst sind aus der Zeit gefallen und müssten saniert werden. – Versteigerungstermin: 4. März 2026
Einfamilienhaus: Im zweiten Termin geht es um ein weiteres freistehendes Ein- bis Zweifamilienhaus, diesmal in Dortmund-Lanstrop. Der Verkehrswert liegt bei 295.000 Euro. Dafür bekommt man nicht nur ein Haus (Baujahr um 1900, teils mit Fachwerk-Wänden), sondern auch ein riesiges, teils landwirtschaftlich genutztes Grundstück von knapp 3000qm Größe. Aktuell ist das Haus in zwei Wohnungen aufgeteilt, die aber baulich nicht getrennt sind, insgesamt hat das Haus 179qm Wohnfläche. Das Dachgeschoss ist noch nicht ausgebaut. Vorne Felder und Wiesen, hinten Felder und Wiesen – hier lässt es sich leben! Dafür muss man allerdings noch Hand anlegen. Wirklich modern ist der Grundriss nicht, vor allem aber geht das Gutachten von einem „starken alters- und gebrauchsbedingten Renovierungs-/Sanierungsbedarf“ aus. – Versteigerungstermin: 17. März 2026
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Mehrfamilienhaus: Im dritten Termin kommt ein kleines Mehrfamilienhaus in Dortmund-Asseln unter den Hammer. Für einen Verkehrswert von 450.000 Euro bekommt man ein 168qm-Haus auf den 60ern, das aktuell in drei Wohnungen aufgeteilt ist. Es steht auf einem 875qm großen Grundstücke zwischen Arco- und Leni-Rommel-Straße direkt am Hauptfriedhof. In sonderlich gutem Zustand ist das Haus allerdings nicht. Das Gutachten bescheinigt der Immobilie einen „durchschnittlichen, leicht verwahrlosten Zustand“. Auch die Wärmedämmung sei nicht mehr zeitgemäß. – Versteigerungstermin: 24. März 2026
Eigentumswohnung: Dann geht es um eine Eigentumswohnung in Dortmund-Körne. Das 70er-Jahre-Haus liegt an der Halleschen Straße. Für einen Verkehrswert von 217.000 Euro gibt es rund 105qm Wohnfläche im Erdgeschoss mit Balkon, direkt neben einer Kita und gegenüber einer Kfz-Werkstatt. Das Gutachten listet ein paar Mängel am Haus auf, allerdings keinen großen Modernisierungsstau. Der Zustand des Hauses wird beschrieben als „baujahrsentsprechend gut, in Teilbereichen mit überwiegend behebbaren Mängeln/Schäden.“ – Versteigerungstermin: 24. März 2026
Eigentumswohnung: Dann wird eine große Eigentumswohnung in Dortmund-Lücklemberg zwangsversteigert. Verkehrswert: rund 640.000 Euro. Nicht wenig für eine Wohnung – allerdings gibt‘s dafür auch ein Penthouse mit 182qm Wohnfläche in laut Gutachten gutem Zustand. Es gibt eine Loggia und eine große Terrasse mit kleineren Baumängeln. Auch eine Garage gehört zur Wohnung. Außerdem liegt die Dachgeschoss-Wohnung in bester Lage: An der Olpketalstraße direkt am Wald der Bittermark. – Versteigerungstermin: 27. März 2026






