Der Herbststurm „Luise“ hielt in der Nacht von Freitag, 23. Oktober, auf Samstag die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Atem. Insgesamt 23 sturmbedingte Einsätze mussten sie abarbeiten, meldet die Bottroper Berufsfeuerwehr.

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Dabei behielten die Wetterexperten, die zuvor auch in Bottrop gewarnt hatten, Recht. Denn nachdem die Warnung ab 15 Uhr galt, musste nur 30 Minuten später der erste Einsatzort angefahren werden. Gegen 15.30 Uhr war im Bereich der Bahngleise an der Polderstraße ein Baum entwurzelt worden.
Baum kippt um - und fängt Feuer
Der landete dabei aber nicht in der Waagerechten, sondern blieb am Fahrdraht der Bahn hängen - und fing deshalb sogar Feuer. Die Einsatzkräfte mussten ihn daher zunächst aus dem Draht entfernen, ehe der „noch glimmende Stamm“ abgelöscht werden konnte, meldet die Feuerwehr am Samstagmorgen.
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Ein dramatisches Ende hätte auch ein weiterer Baum-Fall haben können. Denn gegen 20 Uhr meldete ein Anrufer der Leitstelle der Feuerwehr einen umgestürzten Baum auf der A42. Der landete zum Teil sogar auf der rechten Fahrspur, die für die Beseitigung kurzfristig gesperrt werden musste. „Hier kam es glücklicherweise nur zu einem Blechschaden“, heißt es vonseiten der Einsatzkräfte.
Glimpflich ist auch ein Einsatz an der Richard-Wagner-Schule auf dem Eigen verlaufen. Ein 20 Meter hoher Baum sei durch die Sturmwinde so stark beschädigt worden, dass der Bereich um den Baum großräumig abgesperrt werden musste. Verletzt wurde auch dort niemand.
Zahlreiche Sturm-Einsätze, aber keine Verletzten
Das gilt laut Feuerwehr auch für alle anderen der insgesamt 23 Einsätze. Auch für den an der Kraneburgstraße. Dort musste am späten Abend eine zehn Meter hohe Kastanie von der Straße beseitigt werden. Auch sie hielt Luise nicht stand. Für die Aufräumarbeiten wurde die Straße vollständig gesperrt. Gesperrt werden mussten zwischenzeitlich auch mehrere Fahrspuren der Friedrich-Ebert-Straße. Auf Höhe der Kreuzung zur Paßstraße ist dort ebenfalls ein Baum auf der Straße gelandet. Auch diesen beseitigten die Feuerwehrleute.
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Neben der Berufsfeuerwehr waren auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Altstadt, Boy, Fuhlenbrock, Vonderort, Grafenwald, Kirchhellen und Feldhausen im Einsatz. Die Feuerwehrleute dürften aber weiter in Alarmbereitschaft bleiben. Die Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt, wenn auch in niedrigerer Warnstufe, nach aktuellem Stand (7.30 Uhr) bis Samstagnachmittag, 16 Uhr.




