Über 5000 Schülerinnen und Schüler werden am Dienstag, 1. Juli, beim Sternmarsch „ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt“ in Bochum setzen. Von dieser Teilnehmerzahl geht jedenfalls die Polizei aus. Sie empfiehlt Autofahrern und Autofahrerinnen daher, den Innenstadtbereich zwischen 10 und 11.30 Uhr möglichst zu umfahren.

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„Wir rechnen mit starken Verkehrseinschränkungen“, sagt Polizeisprecher Jens Artschwager, „weil mehrere Schülergruppen durch die Innenstadt laufen. Das wird ein Stündchen kribbelig werden. Aber wir sind natürlich gut aufgestellt und mit vielen Einsatzkräften vor Ort.“

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Abschlussveranstaltung auf dem Europaplatz in Bochum

Die Schüler treffen sich um 10 Uhr an vier unterschiedlichen Punkten – am Rathausplatz, am Ruhrstadion, am Bermudadreieck und an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Von dort aus gehen alle über unterschiedliche Routen zum Europaplatz vor dem Bergbau-Museum. Dort findet von 11 bis 13.30 Uhr die Abschlussveranstaltung statt mit verschiedenen Gästen, Musik und Live-Auftritten. Das Motto der Demo lautet „Bochum bleibt bunt“.

Jens Artschwager: „Es gibt drei Achsen. Die Schüler kommen aus dem Norden, dem Süden und dem Osten. Sie gehen unter anderem über die Herner Straße, die Viktoriastraße und die Castroper Straße. Wir werden versuchen, die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten.“ Die bevorstehende Hitze verändere den Einsatzplan nicht. „Aber wir haben ein wachsames Auge und sind ansprechbar, wenn Hilfe benötigt wird.“

Demo in Bochum - Veranstalter wollen Demokratie stärken

Die Veranstalter des Sternmarsches erklären in ihren Demonstrationsaufruf, dass sie sich dafür einsetzen, dass Bochum ein Ort ist, „in dem wir alle unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Glauben, Lebensweise oder sexueller und geschlechtlicher Orientierung friedlich und gleichberechtigt leben wollen“. Und weiter: „Wir alle sind aufgerufen, uns für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen und Haltung zu zeigen.“