Tausende Schülerinnen und Schüler haben am Dienstag, 1. Juli, ein Zeichen „gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung“ gesetzt. Dafür sind sie beim Sternmarsch unter dem Motto „Bochum bleibt bunt“ in vier Gruppen zum Deutschen Bergbau-Museum gegangen. Dort fand die Abschlusskundgebung statt.

Um 10 Uhr startete die Demonstration. Die Schüler marschierten von vier unterschiedlichen Punkten los – vom Rathausplatz, vom Ruhrstadion, von Bermudadreieck und von der Heinrich-Böll-Gesamtschule aus. Für die Demo-Teilnehmer soll Bochum ein Ort sein, „in dem wir alle unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Glauben, Lebensweise oder sexueller und geschlechtlicher Orientierung friedlich und gleichberechtigt leben“.

Demo von Schülern gegen rechts  in Bochum
Das Motto der Schüler und Schülerinnen lautete „Bochum bleibt bunt“. Tausende haben am Dienstag in der Innenstadt demonstriert. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Demo von Schülern gegen rechts  in Bochum
Das Motto der Schüler und Schülerinnen lautete „Bochum bleibt bunt“. Tausende haben am Dienstag in der Innenstadt demonstriert. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch