Beim „Wertschätzen“-Festival auf dem Dortmunder Nordmarkt steht Anfang Juli das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Mittelpunkt. Vom 3. bis 5. Juli sind etwa Performances, Gespräche, Theater, Ausstellungen und Musik geplant, wie das Zentrum Urbane Künste Ruhr am Donnerstag ankündigte. Am 5. Juli steht etwa beim „Pentagon Spezial“ um 20 Uhr eine Open-Air-Diskussionsrunde mit der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Ferda Ataman, und dem Soziologen Aladin El-Mafaalani direkt auf dem Dortmunder Nordmarkt an.
Themen werden zudem Erinnerungskultur, Repräsentation, soziale Fragen wie Arbeit, Gesundheit und Wohnen, kultureller Austausch, die Zukunft des Zusammenlebens und ein geplantes Denkmal für sogenannte Gastarbeiter sein. Das Festival ist Teil der „Grand Snail Tour“ von Urbane Künste Ruhr mit künstlerischen Formaten im öffentlichen Raum.
Anlass für Festival ist geplantes Gastarbeiterdenkmal
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Anlass für das Festival ist das geplante Gastarbeiterdenkmal. „Denn viele Aspekte, die rund um das Denkmal verhandelt werden, decken sich mit den wichtigen Fragen von Urbane Künste Ruhr“, heißt es seitens der Veranstalter. Etwa, wem der öffentliche Raum gehöre. Während das Denkmal in der Innenstadt symbolisch für die Leistungen der ins Land gekommenen Menschen würdige, soll das Festival auf dem Nordmarkt „das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Deutschland zelebrieren“.
Nach der Eröffnung am Donnerstag, 3. Juli, um 15.30 Uhr folgt eine Performance von Havîn Al-Sîndy, bei der KI-gesteuerte Skulpturen das Lästern erlernen – eine Kooperation mit der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule. Ab 17 Uhr stehen Gespräche mit Künstlerinnen wie Lütfiye Güzel und Rebecca Racine Ramershoven auf dem Programm, die gesellschaftliche Themen wie Arbeit, Wohnen und Gleichberechtigung thematisieren. Der Tag endet um 20 Uhr mit „Aufzeichnungen aus einer Pralinenschachtel“, einem Theaterstück im öffentlichen Raum von Nail Doğan, musikalisch begleitet vom Chor des Migrantinnenvereins Dortmund.
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Am Freitag ab 16 Uhr setzt Havîn Al-Sîndy ihre Performance fort, gefolgt um 17.30 Uhr von der Teezeremonie-Performance „Until our tea strainer gets dry“ in Kooperation mit dem Museum Ostwall. Der letzte Tag, Samstag, beginnt um 16 Uhr mit einer weiteren Performance von Havîn Al-Sîndy. Um 18 Uhr folgt eine Dance Session mit DJ Öz und Tutku Kaplan.
Den Abschluss bildet um 20 Uhr die Diskussionsrunde „Pentagon Spezial“, bei der Experten wie Aladin El-Mafaalani und Ferda Ataman über gesellschaftliche Herausforderungen sprechen. Das komplette Programm gibt es auch auf www.urbanekuensteruhr.de.





