Die Stahl-Mitarbeiter von Thyssenkrupp haben künftig die Wahl: Ab Januar 2020 können sie entscheiden, ob sie 33, 34 oder 35 Stunden pro Wochen arbeiten – und entsprechend verdienen. Das sieht ein Haustarifvertrag vor, der den Stahlkochern auf einer Betriebsversammlung vorgestellt wurde. Durch das flexible Arbeitszeit-Modell könnten 450 Arbeitsplätze gerettet werden, die sonst weggefallen wären, erklärte Horst Gawlik, der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates.
„Wir brauchen neue Arbeitszeitmodelle, die besser zum Leben passen“, betonte Stahl-Gesamtbetriebsratschef Tekin Nasikkol. Man habe nun die „innovativsten Arbeitszeitmodelle“ der Unternehmensgeschichte. Der Haustarifvertrag gilt zunächst bis 2024.


