Thomas Schmidt hat erst gar nicht das Büro seines Vorgängers Stephan Gemkow bezogen. Der 48-Jährige will das Duisburger Traditionsunternehmen Haniel radikal umbauen und künftig bei seinen Mitarbeitern sitzen. Über die Neuausrichtung, die auch jede dritte Stelle in der Holding kosten soll, sprach Schmidt mit Frank Meßing.
Herr Schmidt, seit dem 1. Juli sind Sie Chef des Duisburger Traditionsunternehmens Haniel. Ihr Vorgänger Stephan Gemkow hat die massive Verschuldung zurückgefahren und Haniel breiter aufgestellt – mit Themen wie Matratzenstoffe und Fischverarbeitung. Wie ist Ihre Vision der künftigen Haniel-Gruppe?


