Der Jahrhundert-Deal kann steigen: Die EU erlaubt den Essener Energieriesen Eon und RWE, ihre Geschäfte samt der RWE-Tochter Innogy unter sich aufzuteilen. Damit gehen sich die bisherigen Konkurrenten nun aus dem Weg, RWE konzentriert sich auf die Produktion von Strom und Eon darauf, ihn zum Kunden zu bringen. Das bedeutet nicht nur das Ende einer jahrzehntelangen Rivalität, sondern auch den Beginn einer Partnerschaft, weil RWE im Tausch für seine Innogy-Anteile neben der Ökostromsparte auch noch 16,7 Prozent der Aktien von Eon erhält. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz rückt in den Eon-Aufsichtsrat, wird Eon-Chef Teyssen also künftig auf die Finger schauen. Nicht mehr aus professionellem Interesse als Hauptkonkurrent, sondern als ein Eigentümer.

„Ich bin erleichtert, stolz, aber auch demütig“