In den Ruhrgebietsstädten Herne, Bochum, Essen und Dortmund sorgte die Einführung der neuen E-Scooter für Freude bei den politischen Entscheidungsträgern. Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda bezeichnete die Fahrzeuge beispielsweise als ein Baustein, um neue Formen der emissionsfreien Mobilität und die grüne Infrastruktur in der Stadt weiterzuentwickeln. Inzwischen ist die Freude nicht mehr ungetrübt, häufen sich die Unfälle und Beschwerden über wild geparkte Scooter. Die ersten Zwischenbilanzen der Städte klingen trotzdem eher positiv.

Seit Anfang Juni gibt es die E-Scooter in Herne. Sie rollten damit dank Einzelzulassungen des Herner Straßenverkehrsamts sogar zwei Wochen vor der bundesweiten Straßenzulassung. Wie Stadtsprecher Christoph Hüsken mitteilt, haben sich die Fahrzeuge bislang bewährt: „Es funktioniert gut. Es gab noch keine wilden Parksituationen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Anbieter Circ klappt.“