Aldi setzt auf das Ruhrgebiet. Während der Süd-Ableger des Discounters gerade massiv den Standort Mülheim ausbaut, legte Aldi Nord am Freitag den Grundstein für den neuen Campus für seine 800 Mitarbeiter in Essen. Und da das Unternehmen weiter wachsen will, legt es die neue Zentrale gleich für 1200 Beschäftigte aus.
Aldi Nord hat turbulente Zeiten hinter sich. Der inzwischen juristisch beigelegte Streit unter den Familien-Stiftungen, der plötzliche Abgang des Konzernchefs Marc Heußinger im Herbst 2018 und vor allem die roten Zahlen, die der Essener Discounter im vergangenen Jahr erstmals im Deutschland-Geschäft schrieb, brachten negative Schlagzeilen. Mit der neuen Zentrale im Essener Stadtteil Kray, die künftig auch von der viel befahrenen Autobahn A40 aus zu sehen sein wird, will das Unternehmen nun ein neues Kapitel aufschlagen.


