Essen. Elf Flüchtlinge kamen am vergangenen Sonntag in NRW an, am Samstag waren es neun – so weist es die im Internet einsehbare Tagesstatistik der Bezirksregierung Arnsberg aus. Werktags werden deutlich mehr Neuankömmlinge registriert, rund 60 am Tag. Im Vergleich zum Herbst 2015 ist das nur noch ein Bruchteil: Seinerzeit kamen jeden Tag rund 2000 Flüchtlinge in NRW an, wurden auf die Kommunen verteilt und stellten vor allem im Ruhrgebiet einige Städte vor große Probleme. Organisatorisch wie finanziell. Dass sich die Lage inzwischen deutlich entspannt hat, schlägt sich finanziell aber eher bei Land und Bund nieder, nicht bei den Kommunen. Und die Integration in den Arbeitsmarkt läuft auch noch nicht wie anfangs erhofft.

Ausgaben landesweit um 28,5 Prozent gesunken