In nordrhein-westfälischen Wohnungen ist im Januar etwas mehr geheizt worden als noch vor einem Jahr. Dies geht aus Daten des Energiedienstleisters Techem hervor. Demnach stieg der Verbrauch an Heizenergie im Jahresvergleich um 2,2 Prozent. Positiv für die Bewohnerinnen und Bewohner: Weil die Preise sanken, stiegen die Kosten in NRW nur um rund 0,1 Prozent und blieben damit stabil. Ausgewertet wurden die Daten von 374.000 Wohnungen in NRW.
Unter den 16 Bundesländern steht NRW damit am besten da: In keinem anderen Land waren die Steigerungen von Verbrauch und Kosten im Januar so gering wie in Nordrhein-Westfalen.
Das hat auch mit dem Wetter zu tun. Denn der Winter war in NRW zwar auffallend frostig, aber nicht in allen Landesteilen. Und im Vergleich mit anderen Bundesländern war es in NRW zudem weniger kalt als etwa in den nördlichen Bundesländern.
Eiskalt: 34,5 Prozent Mehrverbrauch in Thüringen
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Deutliche Steigerungen beim Heizen verzeichnete Techem im Osten und Norden Deutschlands, wo es vergleichsweise kalt war. So wurde den Daten zufolge in Thüringen im Vergleich zum Januar 2025 im ersten Monat dieses Jahres 34,5 Prozent mehr Heizenergie verbraucht. In Brandenburg lag das Plus bei 29,2 Prozent, in Berlin bei 18,1 Prozent. Auch die Menschen in Sachsen haben deutlich mehr geheizt, laut Techem lag der Anstieg dort bei 16,5 Prozent. Entsprechend höher sind dort auch die Heizkosten gestiegen.
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Am anderen Ende der Tabelle finden sich die Bundesländer Baden-Württemberg mit 4,5 Prozent Mehrverbrauch, Hessen (4,1 Prozent), das Saarland (3,5 Prozent) und schließlich NRW.
Insgesamt wertete Techem die Verbrauchsdaten aus knapp zwei Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern aus. Pro Bundesland gingen mindestens 8900 Wohnungen in die Berechnung ein. Berücksichtigt wurden alle Energieträger.
(dpa/Red.)




