Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Zusammenarbeit zwischen dem Duisburger Hafen und China gelobt. Zugleich betonte Wüst am Freitag in Hannover: „In Duisburg ist niemand aus China am Hafen beteiligt. Aber die Zusammenarbeit - Stichwort Seidenstraße - ist gut und verlässlich.“
Der NRW-Regierungschef reagierte damit auf eine Journalisten-Frage zum Streit um den geplanten Einstieg eines chinesischen Staatskonzerns bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen. In Hannover hatten sich die Regierungschefinnen und -chefs zu ihrer zweitägigen Ministerpräsidentenkonferenz getroffen.
Neue Seidenstraße verbindet Duisburg und China
Duisburg ist einer der Endpunkte der sogenannten neuen Seidenstraße. Seit 2011 fahren regelmäßig Güterzüge zwischen chinesischen Industrieregionen und Duisburg. Von Duisburg aus werden die Container zu den Seehäfen oder in die europäischen Nachbarstaaten weitertransportiert.
Duisport-CEO Markus Bangen erzählte vor kurzem im Podcast „Die Wirtschaftsreporter“, wie der „größte Binnenhafen der Welt“ durch die aktuell schwierigen Zeiten kommt. Hier geht’s zur Folge. (dpa/red)
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