Der Bayer-Konzern und reagiert mit Kritik auf das von der Bundesregierung beschlossene Glyphosat-Verbot. Das Kabinett hat am Mittwoch einen Entwurf verabschiedet, der die Anwendung des umstrittenen Unkrautmittels in Deutschland zum 31. Dezember 2023 verbietet. Das ist Teil des „Aktionsprogramms Insektenschutz“ von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD).
Der Agrarchemiekonzern Bayer, dessen Tochter Monsanto mit Roundup das meistgenutzte glyphosathaltige Herbizid herstellt, kritisiert das Verbot als eine „Vorfestlegung“, die dem europäischen Zulassungsverfahren vorgreife, das 2022 erneut ansteht. Auch Bauernverbände kritisieren das Verbot. Der Rheinische Landwirtschaftsverband spricht von einem politischen Symbol.
mit dpa


