Sie haben lange gerungen und gefeilt: Mit sechs Kernforderungen gehen die 15 Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Ruhrgebiets nun in die laufenden Gespräche der von der Landesregierung ins Leben gerufenen Ruhrkonferenz. Stellvertretend für die gesamte Region schlagen sie ein regionales Nutzungskonzept für die 15 weitgehend wegfallenden Steinkohle-Kraftwerksstandorte vor, wollen die rund 30 Technologie- und Gründerzentren im Revier modernisieren und den Flughafen Dortmund über die Schiene stärker an das westliche Ruhrgebiet anbinden.

„Bei Themen, in denen wir Expertise haben, machen wir Angebote und Vorschläge. Jetzt muss das Land über unsere Ideen befinden“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR). „Die Ruhrkonferenz ist eine Form der politischen Steuerung. Die Landesregierung spricht mit dem Ruhrgebiet und beteiligt es. Das begrüßen wir.“