
"Sie haben nach dem Tod Ihres Mannes die wirtschaftliche Stärke und publizistische Unabhängigkeit der WAZ-Mediengruppe bewahrt und ausgebaut", sagte NRW-Familienminister Armin Laschet bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Anneliese Brost.© WAZ / Jakob Studnar

Diese hohe Auszeichnung, so Laschet, verleihe der Bundespräsident ausgesprochen selten. Auf Wunsch von Anneliese Brost, Witwe des WAZ-Gründungsherausgebers Erich Brost, fand die Ehrung im kleinen Rahmen in Düsseldorf statt.© WAZ / Jakob Studnar

Als Verlegerin und Gesellschafterin der WAZ-Mediengruppe sei Anneliese Brost nun seit Jahrzehnten eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Medienlandschaft, so Laschet. Aber neben der Arbeit als Unternehmerin habe sie sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert.© WAZ / Jakob Studnar

So habe sie 1997 die Erich und Anneliese Brost Stiftung gegründet zur Förderung der Städtischen Kinderheime „Funke Stiftung” und „Haus Hoheneck” in Essen. 2002 sei die Anneliese Brost-Stiftung ins Leben gerufen worden, die insbesondere ...© WAZ / Jakob Studnar

... die Jugend- und Altenhilfe sowie die Kunst und Kultur in Essen und im Ruhrgebiet fördert. Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements von Anneliese Brost sei die Förderung des journalistischen Nachwuchses an der Universität Dortmund.© WAZ / Jakob Studnar

Auch Theater, Philharmonie und das Folkwang-Museum in Essen sowie das Theater an der Ruhr in Mülheim erfreuten sich großzügiger Unterstützung der Sponsorin. Sie habe überdies den Bau des Erich-Brost-Saals auf der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen finanziert.© WAZ / Jakob Studnar

Laschet: „Alles in allem: Eine beeindruckende Fülle an Verdiensten als Unternehmerin und Stifterin in vielfältigen sozialen, kulturellen, journalistischen und länderübergreifenden Projekten.” (Fotos: WAZ, Jakob Studnar)© WAZ / Jakob Studnar

