Jugendfeuerwehr

Mit Spaß zur Brandbekämpfung

Die Jugendfeuerwehr Durchholz, Vormholz, Buchholz führte am Samstag vor Beginn des Feuerwehrfestes am Feuerwehrturm an der Berghauser Straße in Witten eine Übung durch.

Die Jugendfeuerwehr Durchholz, Vormholz, Buchholz führte am Samstag vor Beginn des Feuerwehrfestes am Feuerwehrturm an der Berghauser Straße in Witten eine Übung durch.

Foto: Michael Korte

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„Wasser marsch!“ Schon sprüht und jagt das Wasser aus zwei roten Wasserspritzen hervor. Die „Hölzer“-Jugendfeuerwehr gibt alles - auch wenn es sich nur um eine Übung handelt und kein echtes Feuer, sondern nur ein gedachter Wiesenbrand zu löschen ist. Dafür stehen Eltern und Gäste des Feuerwehrfestes Bommerholz dabei und schauen zu.

Seit knapp einem Jahr besteht die Jugendfeuerwehrgruppe der Hölzer-Löscheinheiten. Mittlerweile ist die Truppe 24 Jugendliche stark. Auch sieben Mädchen sprangen bei der Gründung auf den (Lösch-)Zug auf. „Spiel, Sport und Spaß sollen hier im Mittelpunkt stehen“, sagt Mike Beierlein (35), Gruppenleiter der Nachwuchs-Einheit.

Spaß haben die Jugendlichen eindeutig: Grell blitzt das Blaulicht des Feuerwehrwagens auf. Schläuche, Wasserverteiler und Spritzen werden aus dem roten Gefährt geräumt und an Ort und Stelle gebracht. Eile ist gefragt - schließlich soll besagter „Wiesenbrand“ schnell gelöscht werden. Ständig wuseln die orangenen Helme zwischen Einsatzstelle und Wagen hin und her.

Wasserstrahl-Stärke hängt vom Maschinisten ab

Der Schlauch ist ausgerollt, der Verteiler angeschlossen. Janika Rudloff (16) fängt momentan ihre Modulausbildung an, um dann in die Freiwillige Feuerwehr ein zu treten. Schwester Jolina (11) ist auch im Einsatz. Bruder Thimo Rudloff (14) und Leon Hildebrand (15) stehen vorne an der Spritze. Sie haben Mühe den Schlauch mit dem starken Wasserstrahl unter Kontrolle zu halten. „Wie stark der Druck ist, hängt ganz vom Maschinisten ab“, sagt Leon.

Das Wasser ist leer und die Wiese gelöscht - noch mal Glück gehabt. Alles lief glatt bei der Übung. „Nur die Sitzplätze sind jetzt unter Wasser“, sagt Peter Appuhn (11), lacht und rennt los, um die Gäste des Festes zu warnen.

Auf die Jugendlichen warten noch einige Übungen in nächster Zeit. „Sie sollen auf die Brandbekämpfung vorbereitet werden“, so Einheitsleiterin Meike Meyer auf der Heide (20). Aber im Sommer geht es erstmal an die Ostsee zum Zelten - Teamfähigkeit ist nun mal wichtig.

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