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James Bond ist Wattenscheider: Ausstellung in Zeche Hannover

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Bond-Premiere: Daniel Craig und Royals auf dem roten Teppich

Bond-Premiere- Daniel Craig und Royals auf dem roten Teppich

Ob bei 007-Fans oder den Royals: Die Freude auf dem roten Teppich bei der Londoner Weltpremiere des neuen James-Bond-Streifens "Keine Zeit zu sterben" ist groß. Hauptdarsteller Daniel Craig spielt darin voraussichtlich zum letzten Mal den beliebten Geheimagenten.

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Bochum-Wattenscheid.  Bond-Club Wattenscheid präsentiert eine umfangreiche Ausstellung im Malakowturm der Zeche Hannover. Das Rahmenprogramm bietet Insider-Erlebnisse.

Passend zum immer wieder verschobenen Start des neuen Bond-Films „No time to die“, der am Donnerstag (30. September) startet, präsentiert der Bond-Club Wattenscheid im Malakowturm der Zeche Hannover an der Günnigfelder Straße die große Bond-Ausstellung mit Original-Exponaten aus den 007-Filmen.

Denn laut fiktiver James-Bond-Biografie von John Pearson, der selbst ein enger Mitarbeiter des Bond-Erfinders Ian Fleming war, ist Bond 1920 in Wattenscheid geboren. Demnach war James’ Vater Andrew Bond nach dem Ersten Weltkrieg als Mitglied der alliierten Besatzung hier tätig und Mutter Monique brachte den späteren Geheimagenten hier zur Welt.

Zu sehen sind in der Ausstellung gut 50 Stücke des Sammlers Chris Distin, darunter die beiden Motorräder aus „Skyfall“, die Heckler & Koch-Pistole mit Holster, die Darsteller Daniel Craig in seinem letzten Film zückt - weil er seine Walther PP leergeschossen hat. Chris Distin, der etwa 500 Exponate in über 20 Jahren gesammelt hat, ist auch in der Dauerausstellung des Deutschen Spionagemuseums in Berlin vertreten.

In Bochum spricht sogar Bond selbst

Er zeigt in der aktuellen Schau unter anderem auch das Edelstahl-Gebiss von Richard Kiel, dem „Beißer“ aus „Moonraker“, und den Flugdrachen aus „Leben und sterben lassen“. Über QR-Codes an den Ausstellungsstücken können die Besucher sich weitere Informationen per Kopfhörer zuspielen lassen. „Es spricht Bond selber“, verspricht Distin, der deutsche Synchronsprecher Dietmar Wunder.

Am ersten Wochenende zeigt außerdem Steffen Appel einen Aston Martin DB 5, dann übernimmt der örtliche Oldie-Fan Peter Weimann mit seinem Morris Minor. Dazu sind auch einige Porträts aus der Serie „Charakterköpfe“ von Maler Christoph Kossmann zu sehen. Alles stellt Museumsleiter Dietmar Osses in den Rahmen der 700-Jahr-Feier Bochums - wenn auch die Schreibweise „007“ sein müsste.

Der Besuch der Ausstellung auf der Zeche Hannover ist kostenfrei. Geöffnet ist vom 25. September bis 31. Oktober an der Günnigfelder Straße 251.Öffnungszeiten: mittwochs bis samstags von 11 bis 18 Uhr, sonntags von 14 bis 18 Uhr. Infos zum Rahmenprogramm unter www.bond-club.de

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