Das Bündnis Herne lädt auch am kommenden Samstag, 12. Februar, unter dem Motto „Miteinander und solidarisch durch die Pandemie!“ wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein. Diesmal gilt der Aufruf ganz besonders der Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“.

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Gerade in Zeiten, in denen Verschwörungserzähler durch wirre Holocaustrelativierung und Geschichtsverdrehung den neu aufkeimendem altbekannten Antisemitismus befeuerten, sei es wichtig, auch am Shoah-Mahnmal Präsenz zu zeigen, heißt es in der Ankündigung.
Kundgebung gegen antidemokratischen Hintergrund von Coronaleugnerdemos
Die Mahnwache beginnt um 11 Uhr am Willi-Pohlmann-Platz, ebenso wie das interreligiöse Friedensgebet auf dem Europaplatz vor der Kreuzkirche, bei dem an diesem Samstag das Thema Glaube im Mittelpunkt stehen wird. Die Kundgebung auf dem Robert-Brauner-Platz beginnt nun erst um 11.30 Uhr, um auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der erstgenannten Veranstaltungen den Besuch zu ermöglichen.
Das Bündnis Herne betont, dass es sich nicht in der Rolle sehe, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn es die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachte. „Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos“, heißt es in der Ankündigung.




