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Sanierung an neuer A52: Untersuchungen in Gladbeck starten

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Die B224 in Gladbeck soll zur A52 ausgebaut werden. Die Visualisierung zeigt den Blick aus Richtung der heute noch existierenden Fußgängerbrücke über die B224 am Freibad (rechts).

Die B224 in Gladbeck soll zur A52 ausgebaut werden. Die Visualisierung zeigt den Blick aus Richtung der heute noch existierenden Fußgängerbrücke über die B224 am Freibad (rechts).

Foto: Autobahn GmbH / Autobahn GmbHFür Bericht zum Thema frei gegeben

Gladbeck.  Mit dem Ausbau der A52 in Gladbeck ergeben sich neue Chancen in der Stadtplanung. Erste Untersuchungen starten, um zu eruieren, was sinnvoll ist.

Beim Ausbau der A52 und dem damit einhergehenden Stadtentwicklungsprojekt „37° Nordost“ ist neben vielen freien Flächen, dem Wittringer Mühlenbach oder der zukünftigen Straße auf dem Tunnel, noch ein weiterer Bereich entscheidend – die Flächen vor allem zwischen Wilhelmstraße und B224 aber auch das Gebäude Steinstraße 72 sowie die Steinhalden. Aus diesem Grund hat der Rat der Stadt Gladbeck im Dezember 2021 beschlossen, dass für einen Ausschnitt von „37° Nordost“ geprüft werden soll, ob das Instrument einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme dort angewendet werden kann. Ziel ist die Verbesserung der Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen.

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Das angedachte Sanierungsgebiet soll bewirken, dass die Stadt die bauliche Entwicklung im Stadtteil besser steuern kann. Aber auch die Eigentümerinnen und Eigentümer profitieren, so die Stadtverwaltung. Sie können demnach ihre Sanierungskosten umfangreich von der Steuer absetzen. Um die Notwendigkeit einer Sanierung beurteilen zu können, muss die Stadt Gladbeck vorher vorbereitende Untersuchungen durchführen.

In den kommenden Wochen werden von allen Gebäuden Fotos gemacht

Die Stadt Gladbeck hat daher damit das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen aus Köln beauftragt. Bei den vorbereitenden Untersuchungen ist die Bestandsaufnahme der einzelnen Grundstücke und Gebäude ein wesentlicher Bestandteil. In den kommenden Wochen werden von allen Gebäuden Fotoaufnahmen gemacht und der Bauzustand eingeschätzt. Die so erhobenen Daten werden nur im Rahmen der Erarbeitung der Untersuchung verwendet und nicht an Dritte weitergereicht, betont die Stadtverwaltung. Das Ergebnis des Verfahrens sei völlig offen. Denkbar sei, dass die Gutachter der Stadt Gladbeck auch andere Instrumente der Stadtentwicklung vorschlagen, um die Ziele für den Planungsraum „37° Grad Nordost“ speziell in dem ausgewählten Bereich zu erreichen.

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Auf mehreren Informationsveranstaltungen können die Bürger und Eigentümer ihre Anregungen und Hinweise in den Prozess einbringen, so die Stadt Gladbeck. Informationen über den Fortschritt der vorbereitenden Untersuchungen werden auf der Projektwebseite www.37gradnordost.de veröffentlicht.

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