Razzia

Großrazzia: Ermittlungen wegen Schmuggels und Sozialbetrugs

Die Polizei und weitere Ordnungskräfte vor dem Lokal Moolah an der Arminstraße. Foto:Olaf Ziegler

Die Polizei und weitere Ordnungskräfte vor dem Lokal Moolah an der Arminstraße. Foto:Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Zoll zieht nach der Großrazzia in Gelsenkirchen am Freitag eine vorläufige Bilanz. Die Rede ist von Schmuggel, Sozialbetrug und Dumpinglohn.

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Nach der groß angelegten Razzia in Gelsenkirchen berichtet nun auch das Hauptzollamt Dortmund von ersten Ergebnissen. Die Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben am vergangenen Freitag 17 Objekte überprüft – Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros und ähnliche Lokale. Bei der Befragung von 36 Personen haben die Kontrolleure 22 Sachverhalte registriert, die weitere Ermittlungen nach sich ziehen werden.

In elf Fällen besteht der „Verdacht auf Leistungsmissbrauch“, fünfmal stießen die Fahnder auf eine mögliche Unterschreitung des Mindestlohnes sowie in weiteren vier Fällen auf eine wahrscheinlich ausgebliebene, umgehende Anmeldung eines neuen Arbeitsverhältnisses. Zweimal fehlten augenscheinlich die Aufzeichnungen der geleisteten Arbeitsstunden.

Unversteuerter Tabak

Des Weiteren hat sich bestätigt, dass der in elf Lokalen sicher gestellte Tabak nicht versteuert worden ist. Es handelte sich 36,503 Kilogramm Tabak.

Etwa 300 Einsatzkräfte hatten am vergangenen Freitag unter Aufsicht von Innenminister Herbert Reul (CDU) Ladenlokale und Verkehr in Gelsenkirchen kontrolliert.

Innenminister Reul bei der Razzia in Gelsenkirchen

Herbert Reul erklärt das Ziel der Großrazzia in Gelsenkirchen
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